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Fragen und Antworten
von Martina Haase - Struckhoff

Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl an kostenlosen Emailberatungen der letzten Jahre von Martina Haase - Struckhoff. Emails zur kostenlosen Beratung werden ab sofort nicht mehr angenommen.

 

Themenauswahl:

Wichtiger Hinweis: Alle Symptome bitte zunächst mit einem Arzt oder Psychiater/ Psychologen abklären!

Nach Reikibehandlung verbrenne ich fast

Reiki und Schaden

Reiki und Schutz

Reiki und Krankheit

Hellsichtige Wahrnehmungen

Mediale Tätigkeiten: Folgen von Fremdeinflüssen

Starke Verbindungen

Alles - jeder Gedanke ist Energie

Ungelöste Blockade

Das Licht flackert - Astrale Wesen kontakten Jugendliche

Wie kann ich meine medialen Begabungen hilfreich einsetzen?

Risiken von Ritualen, Mantren und Magie

 

 

Nach Reikibehandlung verbrenne ich fast

Ich kenne Reiki seit einigen Jahren und es ist mir ab und zu passiert, dass ich schlechte Energien von den Personen, die ich behandelte, übernommen habe, bin aber immer schnell wieder gereinigt und fit gewesen. Aus diesem Grund habe ich beschlossen, die Einweihung in den 1. Grad zu bekommen (anerkanntes Institut in Wien!), und die Meisterin meinte, danach brauche ich mich nicht mehr zu schützen.
Was für ein Irrtum!!! Vor 4 Tagen kam ein Mann zu mir und flehte mich an, ihm bei seinen Kopfschmerzen zu helfen. Er strahlte Hitze aus seinem GANZEN Körper aus, dass ich meinte, es sei besser, zum Arzt zu gehen, habe ihm trotzdem behandelt.
Oh Gott! Er ist weggegangen mit einem breiten Lächeln, und seit 4 Tagen glaube ich, zu verbrennen beim lebendigen Leibe. Habe 1000 Grad im Körper und bin heißer als jeder Heizkörper, besonders am Kopf, Hinterkopf, Rücken, Hände, Füße und erste 2 Tage am Wurzelchakra. 
Behandele mich ununterbrochen mit Reiki, reinige mich mit Salz, weißen, dunkelroten und violetten Pomander, Onyx, schwarzen Tumulin, aber es hilft nichts! Was ist da geschehen? Was kann ich tun? Was habe ich übernommen? Bitte um Hilfe und Rat!

Antwort von Martina Haase-Struckhoff

Innere Hitze muss nicht unbedingt negativ sein, denn sie kann auch auf Reinigung, Läuterung, oder aufsteigende Energien hindeuten, die zu einem Reifeprozess dazu gehören. Wenn man sich entschieden hat Energiearbeit zu leisten, machen alle früher oder später auch mal Erfahrungen, die eher unangenehm sein können. Das gehört oft zum Weg dazu, weil man etwas Wichtiges lernen soll.
Sie können folgendes tun: übernehmen Sie vor allem die Verantwortung für Ihre Situation und behandeln Sie zukünftig nur, wenn sich für Sie alles stimmig anfühlt. Es kann manchmal sein, dass jemand bestimmte Prozesse braucht, in die man nicht unbedingt eingreifen sollte. Hören Sie auf Ihre innere Stimme. Damit schützen Sie nicht nur sich sondern auch den zu Behandelnden. Sie schreiben ja selbst, dass Sie meinten, es sei besser, wenn der Klient zum Arzt ginge.
Wenn man mit Reiki behandelt, gibt man Energie hinein, die sich zu Gunsten desjenigen entfalten sollen. Keinesfalls zieht man etwas heraus oder übernimmt etwas, da das eine ganz andere Technik ist.
Allerdings ist immer möglich, dass man durch mangelnde Abwehr oder Abgrenzung Energien in sein System einlädt und so ein Austausch stattfindet.
Sie sollten keine Angst haben, sondern auf Gottes Liebe vertrauen. Rufen Sie Ihr Höheres Selbst an und bitten Sie um weitere Hilfe. Von Energiebehandlungen würde ich erst mal abraten, da das möglicherweise die Nerven unnötig reizen würde. Ruhe, wenig Stress und spazieren gehen, sowie leichte Gartenarbeit sind eher zu empfehlen.
Sollte sich Ihr Zustand nicht bessern, empfehle ich zwecks genauerer Abklärung einen Berater aufzusuchen.

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Reiki und Schaden

Wie kann ich feststellen, ob Reiki mir schadet oder nicht?

Antwort von Martina Haase-Struckhoff

Ganz oft spürt man selbst, dass etwas nicht stimmt, und zwar schon vor der Einweihung.
Man braucht sich nur zu beobachten. Es gibt immer Hinweise. Leider neigt man dazu, diese nicht ernst genug zu nehmen, sie werden einfach unterdrückt oder anders gedeutet. Hat man seinen inneren Gott, das Höhere Selbst nicht entsprechend wahrgenommen oder auf äußere Zeichen der Welt nicht reagiert,  hat man sich in dem Fall für “learning by doing” entschieden. Es wird eine Ursache gesetzt und die Wirkung wird in Folge auftreten.
Wenn man zufrieden ist und alles läuft gut, und wenn man sich durch Reiki weiterentwickelt, hat Reiki sicher nicht geschadet.
Aber ganz oft kommt noch hinzu, dass man verschiedene Einweihungen bekommen hat, die jeweils untereinander eine Verbindung eingegangen sind.

Im negativen Fall können sich einige dieser Symptome zeigen:

  • Man hatte bereits Widerstände vor oder bei der Einweihung
  • Man möchte nicht mehr mit Reiki arbeiten, hat Widerstände
  • Es treten zunehmend Zweifel auf
  • Man fühlt sich zunehmend unterdrückt
  • Man fühlt sich eingeengt und abgeschnitten
  • Es treten starke Energieschwankungen auf
  • Emotionale Stimmungsschwankungen
  • Man ist zunehmend ausgelaugt und müde, auch beim Reikigeben
  • Es treten Panikattacken auf
  • Man wird immer nervöser und unruhiger
  • Die Wahrnehmungen verändern sich unangenehm, zum Beispiel in Form von plötzlich Stimmen hören, Berührungen
  • unerklärbare Schmerzzustände, Berührungsschmerzen
  • Nervenstörungen
  • Man zieht sich immer mehr zurück
  • Es zeigen sich verstärkt Fremdheitsgefühle und Angstzustände
  • Man handelt gegen sich selbst und auch widersprüchlich
  • Anstatt seinem inneren Gott näher zu kommen, entfernt man sich

Eine Lösung wird oft als starke Befreiung empfunden, eigene Energien können so oft erst wieder in Fluss kommen und man nimmt sich selber wieder mehr wahr. Reiki ist an sich eine wirksame Energie, die mit Hilfe höherer Ebenen geschaffen wurde und somit löst sie sich auch nicht von alleine wieder auf.

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Reiki und Schutz

Welches ist das Reikischutzsymbol?

Antwort von Martina Haase-Struckhoff

Es gibt kein Reikischutzsymbol. Es wird oft gesagt, dass das Meistersymbol eines ist, doch dies hat sich nach meinen Erfahrungen nicht bestätigt. Leider ist es ein Trugschluss, dass man sich mit Reiki-Symbolen vor Außen- und Fremdeinflüssen schützen kann. Bei den Einweihungen werden die Reiki-Symbole in den Ätherkörper und in die Chakren eingegeben und in der Regel wird dadurch der Energiefluss positiv reguliert und strukturiert. Damit ist man vor Grenzenlosigkeit geschützt, vorausgesetzt es ist alles gut verlaufen und man arbeitet innerhalb der Reikistruktur. Trotzdem kann man früher oder später mit negativen Energien zu tun bekommen.
Inwieweit, das ist von jedem einzelnen und seinen Prägungen und Zielen abhängig. Die Liebe und das Leben von Ethik und Geboten sind der beste Schutz. Auf diesem Weg ist generell einiges zu lernen, was für einen sicheren spirituellen Weg steht.

 

 

Reiki und Krankheit

Kann Reiki krank machen?

Antwort von Martina Haase-Struckhoff

Grundsätzlich ist Reiki meines Erachtens nicht problematisch oder krankmachend. Doch es können Schwierigkeiten auftreten, da es  Menschen gibt, die allergisch oder abwehrend reagieren. Da wirkt dann auch schon mal  ein gutes Hilfsmittel anders als vorgesehen.
Energien sowie die Einweihung werden geprägt vom Übermittler und damit vom Einzuweihenden selbst. Das heißt jetzt ganz konkret, dass vorhandene Schwächen mit Reiki dadurch ungünstig verstärkt werden können.
Als Beispiel: Gibt es eine poröse Stelle oder ein Loch in einem Gummischlauch und man pumpt Luft hinein, wird diese wieder entweichen müssen, und die Stelle könnte sogar noch größer werden, da ein Druck entstanden ist. Also würde man in dem Fall doch erst einmal den Schlauch reparieren und für eine stabile Hülle sorgen. Reiki allein stopft keine Löcher, sondern Reiki ist die Energie, die hineingegeben wird.
Auch kann es vorkommen, dass eigene Energien, die eigentlich frei fließen sollten, durch Einweihungen blockiert werden, dann leidet die Seele.  Am besten ist es natürlich, wenn man dies vorher abklärt und erkennt.
Diejenigen, die sich mit Reiki wohlfühlen, können ganz beruhigt sein. Auch normale Reinigungssymptome sind in Ordnung. Aber spürt man starke innere Widerstände, sollten diese dann allerdings sehr ernst genommen werden.  Für größere Belastungen, die mit Reiki-Einweihungen zusammenhängen könnten, kann es verschiedene Ursachen geben, zum Beispiel:

  • Die Reikieinweihungen entsprachen nicht dem Seelenplan
  • Spirituelles Wachstum wird langfristig blockiert, das heißt, man ist schon spirituell über die Reikieinweihungen hinausgewachsen 
  • Es wurden bereits zu viele verschiedene Grade angehäuft
  • Es hat eine Art Abwehrreaktion stattgefunden
  • Schäden oder Schwächen lagen bereits vor und werden negativ verstärkt
  • Die Reiki-Einweihung wirkt wie eine Blockade, eigene Energien werden blockiert oder fehlgeleitet, in diesem Fall kann es zu Folgeschäden kommen, die sowohl körperlich als auch psychisch sein können.

Auf jeden Fall ist es immer ratsam die Ursache des Problems gründlich zu hinterfragen, genauer den Sachverhalt zu prüfen und das ätherische System zu untersuchen.

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Hellsichtige Wahrnehmungen

Ich hoffe von Ihnen einen kleinen Hinweis zu bekommen, ob ich vielleicht zum Augenarzt gehen sollte, oder ob meine "Wahrnehmungen" bekannt sind? Also, ich habe zum ersten Mal vor ein paar Monaten nach einem Mittagsschlaf um mein Bett herum weiße Rauchschwaden wahrgenommen. Erinnerte ein wenig an wabernde, sich bewegender dichter Wasserdampf. Im ersten Moment dachte ich, dass in der Küche vielleicht was angebrannt wäre, aber es roch nach gar nichts und niemand anders konnte diese Schwaden wahrnehmen. Außerdem empfand ich diesen Dampf als sehr aufregend und schön. Seitdem ist das Phänomen noch ein paar Mal aufgetaucht, wenn auch viel weniger intensiv.
Meist nur, wenn ich mich mehr oder weniger darauf konzentriere, versuche, an den Dingen vorbei zu sehen. Es ist nicht einfach und eigentlich war es auch nie wieder so intensiv wie beim ersten Mal. Das erste Mal war übrigens kurz nachdem hier jemand eine spirituelle Hausreinigung vorgenommen hatte (ein Spaceclearing). Was meinen Sie? Neurologe, Augenarzt oder könnte das etwas relativ Normales sein?
Ich habe jetzt Reiki I, damals aber noch nicht. Da das Phänomen so selten auftritt und eigentlich auch dann kaum zu fassen ist, käme ich mir beim Neurologen ein wenig blöd vor. Ich bin übrigens nicht hellsichtig - habe noch nie eine Aura gesehen, Stimmen gehört oder ähnliches - ich gehöre da mehr zu den Skeptikern, wenn ich natürlich auch gerne an all das glauben möchte ... . Beim Reiki merke ich übrigens auch herzlich wenig, verglichen mit anderen. Darum würde es mich doch sehr wundern, wenn ich etwas wahrgenommen hätte, das auf energetischem Level (oder wie man das auch immer ausdrücken kann) existiert. Vielen Dank schon einmal

Antwort von Martina Haase-Struckhoff

Mir sind einige von Ihnen genannte Phänomene bekannt und Ihre Beschreibungen deuten auf eine mediale Veranlagung hin, auch wenn Sie eher zu den Skeptikern gehören.
Obwohl  es sich aufregend und toll angefühlt hat, sollten Sie dies nicht weiter forcieren. Hier ist es jetzt wichtig sich Hintergrundwissen über Energien, astrale Ebenen und mediale Phänomene anzueignen, und Unterscheidungsvermögen zu lernen und anzuwenden.
Dazu empfehle ich die Texte von Frau Manuela Schindler im
Buch KANAL-SEIN. Seien Sie ruhig ein wenig kritisch und skeptisch. Hauptsache, Sie vertrauen sich und Ihrer inneren Weisheit, Ihrem Höheren Selbst, auf das Sie sich grundsätzlich beziehen oder ausrichten sollten.

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Mediale Tätigkeiten: Folgen von Fremdeinflüssen

Ich wende mich heute an Sie, da ich Hilfe für meinen Sohn benötige.
Zur Vorgeschichte:
Meine Tochter hat vor Jahren einmal mit ihren Freundinnen in ihrem Zimmer eine Geisterbeschwörung veranstaltet. Sie hatten 4 Teekerzen aufgestellt, kein Fenster, keine Türe war geöffnet. Sie riefen A. Hitler an. Mittendrin fielen auf einmal die Teekerzen um und zeichneten mit Wachs das Portrait des Genannten auf das Papier, auf dem die Kerzen standen!?
Ich selbst erfuhr von dieser Sache erst Monate später, da meine Tochter keine Nacht mehr schlafen konnte und ständig das Gefühl hatte, es sei etwas in ihrem Zimmer. Ich habe verbal den Seelen befohlen, sofort zu verschwinden und das hat auch gewirkt. Zur Erklärung muss ich sagen, dass ich von Kindheit an präkognitive Träume habe und teilweise auch Jenseitskontakte mit Botschaften oder Aufträgen. Aber alles nur über Träume. Daher war ich der Sache gegenüber aufgeschlossen. Meine Tochter, die von meiner "Aktion" nichts wusste (ich wollte sie nicht noch mehr ängstigen), schlief von da an wieder normal.
Nun haben wir dieses Zimmer, weil meine Tochter in ein größeres Zimmer innerhalb des Hauses umgezogen ist, frisch renoviert und unser 10jähriger Sohn ist eingezogen. Von Anfang an fühlte er sich nicht wohl in diesem Raum. Ich habe ihm ein Nachtlicht gekauft, die Türe musste offenbleiben und dennoch schlief er dann in unserem Bett. Da ich den Verdacht hatte, dass vielleicht noch Energien in dem Zimmer sind, versuchte ich, zusammen mit meiner anderen Tochter, die selbst ebenfalls mediale Anlagen hat, die Seelen ins Licht zu schicken. Mein Sohn wusste selbstverständlich nichts davon und schlief danach eine Woche lang ohne Probleme im Zimmer. Er war richtig glücklich, dass das nun endgültig "sein" Zimmer war.
Nun ging es vorgestern wieder los. Er rannte panisch zu uns herunter und schwor, er sei an den Armen berührt worden. Also machten wir ihm noch die Schreibtischlampe an, damit es heller wäre. Da kam er wieder zu uns, weil die Lampe ständig flackerte und "Ein- und Ausschaltgeräusche" machte. 
Als meine Tochter und ich in sein Zimmer gingen, spürten wir beide eine Präsenz. Ich forderte diese Präsenz auf, sofort zu verschwinden und danach schlief mein Sohn dann bei offener Tür und Licht auch ein.
Gestern Abend setzte sich meine (medial veranlagte) Tochter auf sein Bett und redete noch mit ihm. Ich kam von unten die Treppe hoch und ging zu den beiden ins Zimmer. Meine Tochter starrte mir bleich entgegen und bat um ein Gespräch. Sie erzählte mir (so, dass ihr Bruder nichts hörte), dass in dem Moment, als ich von unten hochkam, etwas ganz schnell und heftig an ihrem Ohr vorbeigerauscht ist. Ein starker Luftzug, wie wenn man ihr direkt ins Ohr geblasen hätte. Sogar das Geräusch war genauso.
Ich habe dann nochmals telepathisch und energisch alles vertrieben und später noch nach meinem Sohn gesehen. Er schlief friedlich.
Später, als wir ins Bett gegangen sind, schaute ich aus irgendeinem Impuls heraus nochmals in sein Zimmer. Seine Nachttischlampe brannte. Das wunderte mich sehr, denn wenn er aus Angst die Lampe angemacht hätte, wäre er zu uns gekommen und hätte nicht bei geschlossener Türe weiterhin in seinem Zimmer gelegen. Heute morgen fragte ich ihn dann, warum er denn seine Nachttischlampe angemacht hätte. Er war es nicht und kann sich auch an nichts erinnern!!!
Nun bitte ich Sie um Hilfe, was ich noch tun kann, damit mein Sohn endlich in Ruhe gelassen wird und sein neues Zimmer genießen kann.

Antwort von Martina Haase-Struckhoff

Da Sie und Ihre Tochter mediale Veranlagungen mitbringen und sich mit medialen Tätigkeiten beschäftigen, bewusst oder unbewusst oder auch unwissend, ziehen Sie auch Fremdeinflüsse und Energien an, die leider auch für Ihren Sohn unangenehm werden können. Ich empfehle Ihnen, Ihre Aufträge und Jenseitskontakte gründlich zu überdenken und sich sehr viel mehr Hintergrundwissen anzueignen, das Buch Kanal-Sein von Frau Manuela Schindler lesen und studieren,  Auch sollte Ihre Tochter aufgeklärt werden, in Bezug auf die möglichen Gefahren von spiritistischen Praktiken, allerdings ohne weitere Ängste zu vertiefen.  Es ist zu gefährlich und man sollte nicht mit dem Feuer spielen.
Wahrscheinlich weiß Ihre Tochter inzwischen auf Grund der Erfahrungen, was passieren kann und ist daher sicher einsichtig.
Bisher scheint es so, als ob Sie die Einflüsse vertreiben konnten. Das Thema des Schutzes ist sehr umfassend; um Medialität positiv zu erleben ist es sehr wichtig, einige Regeln zu befolgen, Grundgesetze zu kennen, Ethik zu leben und sich Hintergrundwissen anzueignen. Leider gibt es niedere Geistwesen, die sehr leicht die Kontrolle übernehmen können und man wird dann zum Spielball.
Achten und hören Sie auf Ihre Intuition, auf Ihre eigene innere Weisheit, die Ihnen hier helfen kann.

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Starke Verbindungen

Ich bin 46 Jahre alt, hauptberuflich Beamtin, und habe vor 2 Jahren die Ausbildung zur "Geistheilerin" bei DGH gemacht. Ich kann es, wage mich aber nicht wirklich ran. Nun hat mir das "Schicksal" vor 6 Monaten einen Freund geschenkt, der unter eine schizoiden Persönlichkeitsstörung leidet. Er war verheiratet, hat sich - wegen mir - getrennt und ich war so verliebt, dass ich es nicht verhindern konnte.
Nun fällt er von einer Krise in die andere. Er schafft es nicht mehr mit mir, mit der ganzen Situation, aber auch nicht ohne mich, war vorher schon komplett sozial isoliert (ohne Freunde, nur Einzelsportarten wie Tennis ohne nähere Kontakte). Vor 6 Wochen schrieb er mir in eine SMS, er könne nicht mehr - aus heiterem Himmel für mich - und sei ausgezogen. 3 Tage Ungewissheit, ich war total krank seelisch, habe ihn versucht über SMS aufzubauen, dann kam er zurück.
Meine Bedingung war, dass er eine Therapie machen sollte, die er dann auch begann. 3 Wochen später kam wieder so ein Schub, er könne nicht mehr. Diesmal blieb ich ruhig, hatte seine Krankheit erkannt und fing ihn auf. Dennoch zog es mich selbst wieder in ein Loch, ich hatte kaum noch Energie für mich. Vor ein paar Tagen wieder das gleiche, diesmal aber kam er abends zu mir und sagte, er bräuchte eine Auszeit von 2 Wochen. Ich habe zugestimmt und versuche nun innerlich zu mir zu finden.
Jetzt zu dem Grund meiner E-Mail:
Ich habe eine sehr starke Verbindung zu ihm, sehe (medial) die Bänder zwischen unseren Chakren, wie stark sie sind, ob sie pulsieren oder durchhängen. Diese "Visionen " hatte ich bisher nicht, bei niemandem. Ich hatte vor 5 Jahren einmal ein Kursus bei einem englischen Medium gemacht, aber bisher keine Kontakte (außer meinen Geistführern) und Visionen / Bilder von Energien schon gar nicht.
Nun kann ich sie zwischen ihm und mir sehen. Und auch, was kommt, wie sein psychischer Zustand, und auch schon Teile seiner Kindheit sind wie ein Film in mir aufgetaucht... usw. Was soll ich nur tun? Ist das ein Schicksalsauftrag, meine Liebe zu finden, eine bedingungslose Liebe in einer Beziehung die mich so viel Kraft kostet? Soll ich loslassen: meinen Wunsch auch geliebt zu werden (in dieser Beziehung wohl nicht möglich) um meine Liebe zu finden? Ist das menschlich zu schaffen?
Ich habe Angst vor meiner Lebensaufgabe....zu heilen auch mit der medialen Veranlagung......keine Unterstützung und dazu noch so ein Freund.........
Dass er zurückkommt, daran besteht für mich kein Zweifel. Was soll ich tun? Wie kann ich ihm am besten helfen, darf ich mich in sein Leben einmischen oder habe ich es bereits zu viel getan, indem ich ihn aus seiner gewohnten sicheren Umgebung herausgerissen habe.... unter dem Deckmantel des Verliebtseins? Hat das Schicksal mich als seine Heilerin berufen oder als Lebensgefährtin (das erste Bild das ich beim Sport von ihm gemacht habe zeigte eine Korona um seinen Kopf wie einen Heiligenschein, bei den anderen Personen nicht).

Antwort von Martina Haase-Struckhoff

Die Sehnsucht nach Liebe und spiritueller Verbundenheit ist groß bei Ihnen. Das verstehe ich sehr gut, denn man sehnt sich nach etwas oder jemanden, das oder der mehr ist als wir selbst. Aber eine Partnerschaft kann das Gefühl der Trennung (abgetrennt sein von unserem Selbst) nur für kurze Zeit überwinden. Das haben Sie bereits erkannt und bei Ihnen kommt noch hinzu, dass Sie medial veranlagt sind.
Sie und wir alle wünschen uns eine allumfassende Liebe. Das wichtigste ist zunächst das Vertrauen und die Liebe in sich zu finden beziehungsweise zu verstärken, denn nur wer sich selbst liebt und annimmt, kann andere wahrhaft lieben.  Das hört sich aber leichter an, als es tatsächlich ist. Hierzu gehören einige Prozesse. Und wenn man davon ausgeht, dass man jederzeit das hat oder bekommt, was man braucht, um zu seinem Heil zu gelangen, dann geht es darum die Verbindung zu ihrem Selbst zu vertiefen.
Das erfordert keine weiteren Kurse sondern es gilt Projektionen zurückzunehmen, persönliche Wünsche oder Erwartungen, die Sie in Bezug auf Ihren Freund  haben. Man kann immer nur das verlieren, was nicht wirklich zu einem gehört und Sie sagen ja, dass Sie wissen, er würde wiederkommen. Sie sehen die Verbindung, das Band, das mal mehr oder weniger aktiv ist.
Andererseits sollten Sie sehr auf Ihre Kräfte achten. Vermutlich leidet Ihr Freund an einer ungeregelten Medialität. Entspringt diese Beziehung eher dem eines persönlichen Wunsches, so überlassen Sie  jetzt alles Ihrer Führung, damit ist das Höhere Selbst gemeint, so dass sich alles zum Guten und zum Besten aller Beteiligten wenden kann. Ihre Intuition stellt die Verbindung zu Ihrer Quelle dar.

Ich kann ihnen folgendes empfehlen: 

  • Hintergrundwissen aneignen, dazu empfehle ich das Buch KANAL-SEIN von Frau Schindler; studieren Sie Inhalte zu Ihrem Schutz
  • Ausrichtung auf Gott und das Höhere Selbst, und auf Freude im Leben
  • Sie haben Unterstützung, mehr als Sie im Moment wahrnehmen, (vertrauen Sie auf sich und auf göttliche Unterstützung, hören Sie auf Ihre innere Führung).
  • Achten Sie auf sich und Ihre Kräfte, ebenso auf einen strukturierten Tagesablauf sowie auf Schutz und Abgrenzung.
  • Lassen Sie sich nicht in das Loch mitziehen, sondern grenzen sich dann lieber vorher ab, in Liebe.
  • So werden Sie automatisch die nötige Hilfe leisten und alles andere kann sich gesund entwickeln.
  • Die Entscheidung, was richtig ist und was Sie tun sollten, kann nur tief in Ihnen selbst erwachsen. Hören und vertrauen Sie dann darauf und lassen sich NICHT von unerfüllten Sehnsüchten leiten!

Ich wünsche Ihnen alles Gute und danke Ihnen für Ihr Vertrauen

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Alles - jeder Gedanke ist Energie

Ich bin mir nicht sicher, ob ich da richtig liege, aber bei manchen Menschen habe ich das Gefühl, dass sie, wie soll ich es sagen, energetisch vor mir zurückweichen.
Trotzdem findet dann eine freundliche Unterhaltung statt. Manchmal ist das Ausweichen aber auch auf der Kommunikationsebene. Wie darf ich das Phänomen interpretieren? Wie kann ich das verhindern?

Antwort von Martina Haase-Struckhoff

Es wäre schon sehr interessant zu wissen, wann die geschilderten Situationen auftreten. Ebenso, ob Sie eventuell an irgendwelchen esoterischen Kursen teilgenommen haben, Einweihungen erhalten haben, zum Beispiel Yoga machen, oder ähnliches. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir dies noch mitteilen. Da Sie keine näheren Angaben machen können, gehe ich zunächst allgemeiner auf das Thema ein.
Sie haben eine sensible  Wahrnehmung, das ist auf jeden Fall gut und Sie sollten Ihrer Wahrnehmung ruhig trauen.  Wenn Sie wissen wollen, wer sie sind und was dort geschieht, lauschen Sie Ihren Gedanken. Wie und was denken Sie über die Menschen, die vor Ihnen zurückweichen? Denken Sie anders als Sie sprechen?
Wenn Menschen vor Ihnen zurückweichen, kann es mit Ihrer momentanen Ausstrahlung zu tun haben. Auch Muster und gemachte Erfahrungen können eine Rolle spielen. Eventuell weichen auch Sie (aus gutem Grund) vor einigen Menschen zurück und derjenige spiegelt es Ihnen nur, um Sie auf etwas aufmerksam zu machen.
Man kann aber seine Haltung und seine Ausstrahlung verändern, Gedanken kontrollieren und umwandeln lernen. Wichtig ist, dass man ehrlich zu sich selbst und anderen Menschen ist, und konsequent Ethik und Authentizität lebt.

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Ungelöste Blockade

Ich hätte Einiges zu fragen, was meine Therapie, Cranio Sakral, betrifft. Es ist eigentlich nur ein Einholen einer dritten Meinung, wie ich weiter verfahren soll. Ich habe im letzten Jahr 20 Teilbehandlungen hinter mir. Habe superpositive Auswirkungen auf mein gesamtes System erfahren. Ein Beispiel: meine Autobahnangst ist verschwunden usw.
Deshalb möchte ich dies gern weiter machen, um meine noch anstehenden Probleme zu klären.
Der Stand derzeit ist, da noch keine Ganzkörpercranio erfolgte, sind noch nicht alle Blockaden gelöst, und ich habe das Gefühl, in einer Glocke zu sitzen. Das Hauptproblem ist mein Therapeut. Da dieser noch am Lernen ist, haben wir im Moment eine Phase, wo ich das Gefühl habe, dass er sich zurückzieht.
Das heißt, wir haben ein super Vertrauensverhältnis aufgebaut, was man hier auch braucht, und mental stimmen wir vollkommen überein. Jetzt bin ich der Meinung, ich überfordere ihn, weil ich auch Gespräche intensiverer Art führen möchte, aber das ist schwierig.
Soll ich diesen Gedanken ablegen, und ihn einfach fordern, weiter zu machen, oder was würden sie mir raten? Dazu muss ich aber sagen, wenn ich bei ihm bin, "ist für mich die Außenwelt nicht vorhanden". Es könnte sicher an mir liegen, weil ich überhaupt nicht weiß, wie ich damit umgehen soll, denn emotionale Nähe ist auch für mich ein Problem, immer noch.
Ich kann diese Blockade nicht lösen, einfach und unbeschwert weiter an die Therapie heranzugehen, weil meine Gefühlswelt komplett durcheinander gekommen ist. Das hat nur mit der Therapie zu tun, nicht mit dem Therapeuten. Sie sehen, ich bin in einer Sackgasse, aus der ich gerne heraus möchte und schnell. Wie bekomme ich die Kommunikation, die ich brauche, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, andere zu überfordern?

Antwort von Martina Haase-Struckhoff

Eine Therapie kann sehr unterstützend sein, sie kann aber auch bei zu langer Dauer oder zu intensiver emotionaler Verbindung in Abhängigkeit führen.
Ein guter Therapeut erkennt das und zieht sich dann zurück. So glaube ich, dass dieses wahrgenommene Gefühl des Zurückziehens ein Hinweis sein könnte, ihnen zu sagen, “komm zurück zu deinem Selbst”.
Sie brauchen und suchen vor allem eine Verbindung zu sich und der Welt. So erst wird ein gesunder Austausch möglich.
Es ist gut, dass Sie Ihre anstehenden Probleme klären wollen und ich verstehe, dass der Zustand in einer Glocke zu sein, unangenehm ist. Man fühlt sich abgeschnitten. Sehr oft liegt es an unserer Einstellung und Haltung zu den Dingen und zu uns selber. Immer wieder gibt es Blockaden und Phasen, wo man sich abgeschnitten fühlt.
Fordern sie weder von sich noch von anderen zuviel, sondern bitten Sie Ihr Höheres Selbst um Unterstützung. Blockaden sollten ohne Druck gelöst werden. Bedenken Sie: alles braucht seine Zeit.
Eine weitere Behandlung sollte nur erfolgen, wenn für beide alles stimmig ist. Sobald einer Zweifel hat oder den Wunsch nach Rückzug verspürt, sollte im 1. Fall entweder ernsthaft geprüft werden, was der Grund sein könnte, oder im Falle eines Rückzugs respektiert man das einfach und prüft, welche Wirkungen das auf einen selbst hat. So kann man evtl. vorhandene Abhängigkeiten schnell ausfindig machen.
Beruhigen Sie Ihre Emotionen und prüfen Sie, ob sich vielleicht wirklich ein emotionales Abhängigkeitsverhältnis aufgebaut hat. DAS ist weder für Sie noch für Ihren Behandler gut!!!

Einige grundsätzliche Empfehlungen:

  • Prüfen Sie immer wieder neu, was Ihnen gut tut und was nicht. Wenn Zweifel kommen, nehmen sie diese ernst und klären Sie sie.
  • Lassen Sie sich nicht von Ihren Emotionen beherrschen. Versuchen sie Ordnung reinzubringen.
  • Setzen Sie sich ein neues Ziel. Lernen Sie, aus sich selbst zu schöpfen.
  • Richten Sie täglich aus: auf Gott und ihr Höheres Selbst (Konzentration aufs Herzchakra) und bitten Sie um Hilfe. Nur Ihr Höheres Selbst kann und sollte bestimmte Blockaden lösen.
  • Prüfen Sie, ob Sie möglicherweise unbemerkt abhängig geworden sind. Falls ja, sollten Sie die Verbindung lösen oder eine längere Zeit ruhen lassen. Man kann sich dann später auf einer freieren Ebene neu begegnen, wenn es dann beiden passt.

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Das Licht flackert - Astrale Wesen kontakten Jugendliche

Ich bin 17 Jahre alt, beschäftige mich mit Bewusstseinserweiterung und weiß schon sehr viel für mein Alter. Habe häufig Visionen und meine, dass das Licht flackert, bin mir aber nicht sicher? Scheinbar hängt dies mit Astralwesen zusammen. Ich habe den Eindruck, dass diese Wesen den Kontakt zu mir suchen. Soll ich zu diesen Wesen Kontakt aufnehmen oder eher den Kontakt vermeiden? Sie scheinen abends Geräte zum “ticken” zu bringen. Habe gelesen, dass dies ein Weckruf ist, um sich mit Spiritualität zu beschäftigen, was ich schon seit vier Jahren tue. Seit einiger Zeit lege ich auch Karten. Irgendwie werde ich immer emotionaler und sensibler.
Wie soll ich mit diesen Wesen und meinen Zuständen umgehen? Können Sie mir Tipps geben?

Antwort von Martina Haase-Struckhoff

Sie sind noch sehr jung und so sollten Sie sich zunächst einmal vor allem auf einen Beruf konzentrieren und auf den Alltag; jedoch können und sollten Sie auch lernen, Ihre medialen Fähigkeiten und Begabungen gesund in Ihr Leben zu integrieren.
Auch wenn Sie glauben, schon sehr bewusst zu sein oder sehr viel zu wissen, was ja möglich sein kann, so weiß ich doch aus eigener Erfahrung, dass es immer etwas gibt, was man noch zu lernen hat. Bedenken Sie, dass der spirituelle Weg "ein Leben lang" andauert und dass höhere Kräfte erst entwickelt werden müssen, während niedere recht schnell hervorgeholt und benutzt werden können.
Das Umsetzen der eigenen inneren Impulse bringt uns Lernerfahrungen. Werden diese integriert, sorgen sie dafür, dass sich das Bewusstsein erweitert.
Man wird zu dem, was man anstrebt, bewusst oder unbewusst. Wenn Sie anstreben mit Geistern zu arbeiten, werden Sie noch medialer, was für diese astralen Wesen hoch willkommen ist, da diese Lebensenergie brauchen. Deswegen rate ich Ihnen, dass Sie sich auf etwas anderes konzentrieren, und erst einmal eine sichere Grundlage schaffen.

1. So sollte Ihr Ziel (und das aller Schulen und Ausbilder) sein, den Menschen mit seiner eigenen höheren (göttlichen) Seele in Kontakt zu bringen, denn das gehört zur Bestimmung des Menschen. Mit Geistern hat man dann zwangsläufig mal zu tun, aber hierauf sollte keinesfalls das Interesse liegen, da das eher schädlich ist. Richten Sie sich nur auf Gott und Ihr Höheres Selbst aus.

2. Um Kontakte, egal welcher Art, unbeschadet zu verkraften, müssen der Körper und dessen Ausrüstung stabil genug sein. Leben Sie Ethik, halten die Gebote ein und erfüllen Sie Ihre Pflichten. Schaffen Sie sich eine gesunde Basis (Beruf, Ordnung im Haus und im Leben).

3. Sie sollten Ihre Medialität nicht unnötig verstärken. Karten legen gehört zur den medialen Tätigkeiten, ebenso wie das Pendeln und das Übermitteln von Botschaften anderer Wesenheiten und es gibt noch viel mehr (lesen Sie dazu von Manuela Schindler das Buch Kanal-Sein). Sollten Sie da unbedingt Erfahrungen machen müssen oder wollen, so sollten diese so kurz wie möglich sein, nur solange, bis Sie das Erlernte integriert haben.
Vor allen Dingen seien Sie sehr wachsam. Beobachten Sie sehr genau was passiert, nehmen Emotionalität, unerwünschte Zustände zu? Achten Sie auf Ihr Ziel, Ihre Haltung und Ausrichtung. Möchten Sie eine aktuelle Situation hinterfragen oder in die Zukunft schauen, sich oder anderen einen außerplanmäßigen Vorteil verschaffen? Letzteres kann sehr gefährlich werden.

4. Spielen oder experimentieren Sie nicht mit unbekannten Kräften, sonst können Sie selbst zum Spielball werden.

5. Achten Sie auf innere Impulse und darauf, dass alles in sich für Sie sehr stimmig ist. (Aufklären lassen, Informationen besorgen und vergleichen.)

7. Missbrauch von Kräften - bewusst oder unbewusst - kann zur negativen Medialität führen. Die negative Medialität, eine sehr häufige Variante, entsteht z.B. durch Unwissenheit, falschen Umgang mit unsichtbaren Welten, und Missbrauch von Kräften, aber auch durch Drogen und Alkohol.

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Wie kann ich meine medialen Begabungen hilfreich einsetzen?

Ich hoffe, dass Sie mir vielleicht weiterhelfen können. Ich habe intuitive Fähigkeiten und weiß nicht wie ich in meinem beruflichen Leben weiter vorgehen soll (ich bin zur Zeit Hausfrau und Mutter). Ich möchte Menschen und vor allem Kindern helfen, gesund und glücklich zu sein. Ich selber habe es bis zum 3a Level Reiki Tummo gebracht und arbeite mit Bachblüten, Homöopathie und Schüssler Salzen (laienhaft).
Ich kann diese Mittel anfassen und spüre ob es gut ist oder nicht. Ich kann mich auf einen Menschen einstimmen und ihn "durchleuchten" und sehe in welcher Körperregion er Probleme hat. Aber leider weiß ich nicht, wie ich ihm dann helfen kann. Ich möchte helfen und auch genau wissen, was ich da mache. Ich möchte kein "Heiler" sein, der sich so nennt, aber gar nicht weiß ob es richtig ist, was er da macht. Welches ist meine Richtung? Können sie mir da helfen?

Antwort von Frau Haase-Struckhoff

Von ihrem Reikititel 3a Tummo habe ich noch nie etwas gehört. Bei mir gab es früher in meiner Reikischule traditionellen Unterricht nach Dr. Usui, und der dritte A Grad entspräche dort dem Meistertitel. Wobei ich allerdings erwähnen möchte, dass es hauptsächlich auf die innere Reife ankommt und weniger auf den äußeren Titel. Ihre beschriebenen Fähigkeiten, Menschen zu durchleuchten, lassen auf eine mediale Begabung schliessen, die Sie weiter entwickeln könnten. Es gäbe vermutlich mehrere Möglichkeiten, allerdings brauchen Sie unbedingt mehr Wissen und genügend Zeit, um Ihre Fähigkeiten und Ihren Kanal weiter zu schulen, damit sich diese weiterhin gesund in Ihren Alltag integrieren.

Man sollte die Energien und Kräfte, mit denen man arbeitet, auf jeden Fall genau kennen, ebenso die Wirkung auf sich selbst und andere. Man sollte wissen, dass bei der Anwendung von Fähigkeiten - zum Beispiel bei Heilungsarbeiten - Lebensenergie verbraucht wird und zwar in einem hohen Maß, deswegen ist der Aufbau eines sicheren Kanals sowie die kontrollierte, wissende Anwendung von Kräften sehr wichtig. Außerdem sollte man die Wirkungen der Energien unterscheiden können und das ist nicht gerade einfach. In Wirklichkeit besteht die Kunst des Heilens in der verständigen, liebevollen und wissenschaftlichen Anwendung von Energien.

Helfen will gelernt sein, es bedeutet Arbeit und eine hohe Verantwortung, da man zu entscheiden hat, ob man überhaupt in den Heilungsprozeß eingreifen darf. Das setzt aber einiges an innerer Rückbindung zum inneren Gott, Verständnis für die Gesamtsituation und Schulung voraus. Es gibt sehr viel zu beachten. Man kann z.B. magnetisch heilen oder durch Strahlkraft oder auch durch Ausstrahlung aus dem Herzchakra. Beim magnetischen Heilen ist der Heiler schnell gefährdet, da er die Krankheit absorbiert, weshalb er wichtige Reinigungstechniken beherrschen sollte. Beim Heilen durch Strahlkraft könnte, wenn der Energiestrom zu stark ist, eine Gefahr für den Patienten bestehen, die Krankheit könnte verstärkt werden. Für ein ernsthaftes vertiefendes Studium kann ich Ihnen das Buch "Esoterisches Heilen" von Alice A. Bailey empfehlen.
Zusätzlich gibt es weitere Regeln und Gesetze beim Heilen zu beachten. Auch der Gesetzgeber hat Grundlagen erschaffen, wobei definiert wird, wann man den Heilpraktikerschein machen muss. Wenn Sie mit kranken Menschen hauptberuflich arbeiten wollen, gilt dies auf jeden Fall. Zur Zeit braucht man einen Heilpraktikerschein, wenn man mit körperlich oder psychisch kranken Menschen arbeiten will.

Eine heilerische Tätigkeit, wie z.B. das Handauflegen, ist noch erlaubt, sofern man keine Heilungsversprechen gibt - also nicht behandelt, sondern im Sinne der Vorbeugung, die Energien ausgleicht. Trotzdem fällt man oft in eine gesetzliche Grauzone, deshalb wird grundsätzlich der Heilpraktikerschein empfohlen.

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Risiken von Mantren, Ritualen und Magie

Ich habe ein paar wirklich wichtige Fragen:

    Wo fängt ein Ritual an, beginnt es auch schon bei starken Wünschen?
    Wenn man aus Gründen schlechter Abwehrkräfte keine Meditationen machen darf, sind dann Meditationen mit Anrufung (Buddhas) und Mantras zulässig oder kann man diese Systeme auch "verunreinigen"?
    Wie kann man z.B. einen Liebeszauber aufheben?
    Welche Rolle spielen solche Fähigkeiten bei der Lösung von Familienkarma (z.B. Streit in der Familie)?
    Wie erkennt man, ob man verflucht ist?
    Gibt es hier einen Ausweg, wenn es z.B. die eigene Mutter gemacht haben könnte?

Ich hoffe, dass dies nicht zu abstrakt ist, und nochmals vielen Dank, dass Sie hier dieses Angebot schalten.

Antwort von Martina Haase-Struckhoff

Da die Fragen eher allgemein gestellt sind und Sie keine konkreten Zusammenhänge schildern, gebe ich hiermit allgemeingültige Weisheiten und Lehren wieder.
Ein Ritual ist ein immer wiederkehrender Vorgang, ein religiöser Brauch und eine feierliche Handlung. Menschen, die medial veranlagt sind und magische Fähigkeiten besitzen, sollten grundsätzlich sehr vorsichtig im Umgang mit diesen Fähigkeiten sein. Werden diese zu selbstsüchtigen Zwecken oder missbräuchlich angewandt, können Schäden bei demjenigen als auch bei anderen Menschen entstehen.
Starke Wünsche sollte man in jedem Fall genau hinterfragen. Welchen Vorteil bringt der Wunsch, ist dieser eher selbstsüchtig oder selbstlos? Was will man damit erreichen, eventuell manipulieren, oder wird man sogar selbst manipuliert? Oder ist es ein altes Muster? Hier gilt es, sich erst einmal zu erkennen.
Man sollte sich beim Meditieren immer auf Gott und das Höhere Selbst ausrichten. Solange man selbst nicht rein ist und keine Ehtik lebt, besteht die Gefahr, sich noch mehr zu verunreinigen. Wenn man nicht ausgebildet ist oder die eigene Frequenz niedrig schwingt, kann man auch niedrige Schwingungen anziehen. Innere Motive sind hier entscheidend, und nicht Mantren oder Schutzsprüche.
Hat man Streit, sollte man erst einmal bei sich selbst nach den Ursachen schauen. Oft sind es innere Kämpfe oder eigene Schattenanteile, die man nach außen projiziert hat. Man sollte immer erst einmal an sich arbeiten, dann löst sich oft vieles von allein.
Magische Fähigkeiten spielen allgemein eine große Rolle. Damit Sie sich nicht verselbständigen und negative Begleiterscheinungen auftauchen, sollten diese nur zu guten Zwecken eingesetzt werden. Jede Tat hat eine Wirkung, im Guten wie im Schlechten. Umkehren kann man immer, dabei können Gebete und die Anrufung um göttliche Hilfe helfen. Die Kräfte können aber durchaus zu einem Fluch werden, wenn man es zulässt.

Schutz finden kann man durch folgende Maßnahmen:

    - Sein Leben positiver ausrichten, indem man Tugenden lebt, die Gebote achtet und zunehmend reiner wird. Gleiches zieht Gleiches an.

    - Den Weg der Selbsterkenntnis gehen, indem man sich selbst auf die Spur kommt und seine (medialen) Fähigkeiten nur zu guten Dingen einsetzt.

    - Sich neu ausrichten, indem man Vertrauen zu sich selber und zu Gott findet.

    - Dankbar sein und das Leben achten, indem man auf seinen Körper, seine Energien aufpasst und die Würde anderer Menschen respektiert.

    - Ein gut geerdetes Leben führen, indem man seine Verpflichtungen erfüllt, Ordnung hält, sich um andere Menschen fürsorglich kümmert und sich gesund ernährt.

Als Ergänzung dazu empfehle ich,die Texte im Buch KANAL-SEIN von Manuela Schindler zu lesen.

 

 

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