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Fragen und Antworten 2

aus den Jahren 2003 - 2013:
zu spirituellen Krisen, Störungen nach Heilbehandlungen, Kundalini und mehr
beantwortet von
Manuela Schindler

 

Themenauswahl:

Wichtiger Hinweis:  Alle Symptome bitte zunächst mit einem Arzt oder Psychiater/ Psychologen abklären!

Fragen und Antworten 1 (Sensitivität, Medialität, Trance, Träume, Meditation usw. )
Fragen und Antworten 3 (energetische Beeinträchtigungen, Angriffe, Phänomene usw.)
Fragen und Antworten 4 (allgemeine Fragen zu Esoterik oder Spiritualität)

Seltsame Verhaltensstörungen nach Kundalini-Yoga

Störgeräusche durch Kundalini

Große Schwierigkeiten nach einer Clearing-Behandlung

Harte Prüfungen für eine medial begabte Beraterin

Schwere Symptome nach vermutlichem Kundaliniaufstieg

Fehlendes Urvertrauen?

Störungen durch eine Heilbehandlung

Spirituelle Krise durch mangelnden Erfolg

Starke Kundaliniprozesse machen Angst

Spirituelle Krise - was kann ich tun für mich?

Angst vor der spirituellen Lebensaufgabe

Medialität, erschreckende Visionen und Ich-Auflösung

Spirituelle Umbruchphase verunsichert sehr!

Nach intensiver spiritueller Entwicklung plötzlich Belästigung durch Geister

Nebenwirkungen einer Meditation?

Mediale Begabung führte in illusionäre Gefilde

 


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Seltsame Verhaltensstörungen nach Kundalini-Yoga

Sehr geehrte Frau Schindler, seit längerer Zeit praktiziere ich Kundalini Yoga. Seitdem komme ich mit mir nicht mehr ins Reine. Was mit mir ist, kann ich selber nicht verstehen... Von meinem Partner habe ich mich bereits getrennt, fühle mich verfolgt, habe Angstzustände und tue Dinge, die mir hinterher sehr leid tun. Diese Zustände machen mich fast verrückt. Mein Yoga-Lehrer meint, dass dies normal sei und ich Einklang mit mir finden soll. Was kann ich nur machen, um wieder in Einklang zu kommen?
Bitte dringend um Rückantwort.

Antwort von Manuela Schindler:

Zunächst einmal hat Ihr Lehrer recht, wenn er sagt, dass das normal sei (jedenfalls, wenn man Kundalini-Yoga macht, ohne spirituelle Vorbereitungsschulung und Reinigung). Kundalini-Yoga ist energetisch sehr stark, und kann sehr gefährlich werden, weshalb wir uns im Phoenix-Netzwerk dagegen aussprechen. Es sind schon viele Tragödien ausgelöst worden durch eigenmächtige Stimulation dieser gewaltigen Urkraft, für meinen persönlichen Geschmack zu viele, doch hilft es Ihnen jetzt nicht, wenn ich darauf weiter eingehe. Sie wollen Hilfe und Rat. Ich werde mich also bemühen, Ihnen Hilfe anzubieten, jedoch müssen Sie selbst die Anstrengungen leisten, um wieder in die Spur zu kommen. Die Bremse können nur Sie selbst betätigen!
Die spirituellen Gesetze hinter allen starken energetischen Einwirkungen lauten, dass durch sie alles verstärkt wird, was vorhanden ist. Wenn man also starke positive Stimulation angestrebt hat (und das wollten Sie ja sicherlich), ohne vorherige Reinigung, dann erlebt man, dass die negativen Eigenschaften übermächtig mit anwachsen und schlimmstenfalls durch Übermaß nicht mehr gesteuert werden können. Denn man hat es ja nie gelernt.
Somit wird das Ego überflutet und schwillt an, und man kann es kaum noch händeln. (Denken Sie an das Hochwasserszenario mit brechenden Deichen, das spricht die Situation bildhaft an. Oder anders: Stellen Sie sich ein Feld vor, auf dem neben normal wachsenden Früchten auch Unkraut wuchert. Bevor man düngt, muss das Unkraut soweit entfernt worden sein, denn sonst wird es durch den Dünger mit gestärkt und schädigt bzw. vernichtet vielleicht sogar  dadurch die Ernte.)

1. Darum muss als erstes die Energie gedrosselt werden,
und deshalb sollten Sie SOFORT mit dem Yoga aufhören! Dann hört die Stimulation auf und Sie kommen nach einer Weile wieder auf Ihr normales Level zurück. Sollten Sie dieses Glück nicht gleich haben, weil die Stimulation zu lange angedauert  oder der Prozess sich verselbständigt hat, dann müssen Sie sehr geduldig sein! Die Energien werden sich auf jeden Fall senken! ABER: Sie als Person sind solange unberechenbar und sollten Handlungen nicht ohne vorherige emotionale Beruhigung vornehmen. Die emotionalen Aufbrausungen führen zu negativen Betrachtungsweisen und Ergebnissen, und könnten Ihr ganzes Leben vernichten. Ansatzweise schildern Sie es ja schon. Das bedeutet, dass Sie Ruhepunkte aufsuchen müssen, viel Spazierengehen und jegliche Aufbrausung zu blockieren lernen. SIE sind die Herrscherin über Ihr Leben, sagen Sie sich das immer wieder. Handeln Sie keinesfalls aus emotionalen Zuständen heraus, warten Sie ab, bis die Energie sich wieder senkt, bis Sie wieder die Lage kontrollieren und selbst bewusst planen und entscheiden können. Rechnen Sie durch die Überstimulation mit leichten Psychosen und enthalten sich allein deshalb schon der emotional gesteuerten Handlungen und Beurteilungen, denn sie könnten aufgrund der Psychose verzerrt und nicht angemessen sein
.

2. Weiterhin gilt:
Seien Sie gut zu sich, wenden Sie sich von zusätzlichen Reizquellen (Facebook, Fernsehen - Nachrichten) und ähnlichem konsequent ab, damit Sie wieder zu sich selbst zurückfinden.
Unter Umständen müssen Sie nervlich etwas Unterstützendes tun, bis Sie wieder ruhig sind.
Dann müssen Sie ergänzend Ihren Solar-Plexus verschließen, wenn Negativität und Emotionalität überhand nehmen.
Lesen Sie dazu bitte auf dieser Homepage die
1. Hilfe-Handübungen.

3. Sollte es dann trotzdem noch Ihrem Empfinden nach zu langsam abgesenkt werden, könnte Ihnen der Besuch beim Arzt helfen, damit Ihre Nerven geschützt werden und nicht energetisch durchbrennen, und er Ihnen stärkere Beruhigungsmittel verschreibt. Viel Schlafen, lange Spaziergänge, ausruhen.

Meinen Erfahrungen nach müsste das ausreichen. Vorausgesetzt, dass Sie statt Kundalini-Stimulationen jetzt umschalten auf z.B. autogenes Training, also das Gegenteil tun, wenn Sie gern weiter energetisch praktizieren möchten. Und sollte während dieser "Abkühlungsphase" die Aggression anschwellen, was auch geschehen kann, suchen Sie ein anderes Ventil. Gehen Sie joggen oder kaufen sich einen kleinen Punchingball, auf den Sie dann einschlagen können. Geben Sie das KEINESFALLS an die Mitwelt ab! Vermeiden Sie das unbedingt. Niemand ist schuld, wir sind alle fehlbar. Sagen Sie sich das immer wieder, wenn Ihr Ärger anschwellen will.
Wenn Sie sich dann wieder soweit beruhigt haben und die Situationen wieder wie früher steuern können, sollten Sie trotzdem keine stimulierende Energie- oder Yogaarbeit mehr machen. Denn es könnte Ihnen immer wieder geschehen. Stattdessen wenden Sie sich der spirituellen Persönlichkeitsbildung zu, damit die Kräfte, solcherart Phasen blockieren zu können, wachsen. Mehr kann man Ihnen in der akuten Situation nicht auf diesem (schriftlichen) Wege empfehlen. Aber Sie verstehen jetzt die energetischen Hintergründe zu Ihrem Verhalten und können intelligent mitarbeiten an der Situation. Vielleicht finden Sie noch eigene Ideen. Meiner Erfahrung nach senkt sich der Pegel recht schnell, wenn man sich an die von mir vorgegebenen Schritte hält. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg
!

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Störgeräusche durch Kundalini

Ich habe eine Frage dazu, ob man Störgeräusche (Knacken) im Telefon, die durch Kundalini und einen Erhöhungsprozess der eigenen Schwingungen kommen, weg bekommen kann. Ist nämlich ziemlich doof, wenn man am Telefon arbeitet.
Es ist bei jedem Festnetztelefon das gleiche... Gibt es da etwas (z.B. Energie durch die Füße ableiten oder irgendwas, das wirkt...)?

Antwort von Manuela Schindler:

Ein wenig verwundert habe ich gelesen, dass Sie diese Störgeräusche mit der Kundalini und einem Schwingungsanstieg verbinden?
Hat man Ihnen das so gesagt? Dann fragen Sie am besten diejenige Person, was Sie tun können, denn in diesem Zusammenhang habe ich noch nie von technischen Störgeräuschen beim Telefonieren gehört.
In einem anderen Kontext kenne ich das aber sehr wohl, und das ist der mediale Bereich. Ist ein medialer Mensch in Disharmonie mit sich und der Umwelt, und/oder krank durch anstrengende Reinigungsphasen, dann entstehen diese Geräusche. Es kann sogar so weit kommen, dass Gespräche ständig ganz unterbrochen werden, technische Geräte Störungen haben, Wände knacken, Glühbirnen flackern und mehr.
Machen kann man mit Energieübungen meistens nichts, außer sich im Herzchakra zu konzentrieren und Frieden zu spüren, und die Disharmonien mit der Umwelt umgehend beizulegen. Denn wenn man in einem solchen Fall einmal das Gesetz  der Resonanz berücksichtigt (wie innen - so außen), so spricht das durch Geräusche gestörte Telefonat davon, dass generell die Kommunikation mit der Umwelt gestört ist.
Sowohl rein technisch (Telefon) als auch emotional/ schwingungsmäßig oder in der gewählten Form. Bei medialen Menschen überträgt sich das leider sofort auf die Welt und bringt entsprechende Stör-Reaktionen hervor. Solche (medialen) Menschen haben meistens langandauernde schwelende Konflikte, stehen unter stark psychischem Druck durch angestaute Aggressionen oder haben langandauernden tiefen Kummer. Hier hilft vor allem, die Kommunikation und den Umgang mit der Mitwelt zu hinterfragen, sich kritisch selbst zu beurteilen  und darauf zu achten, Verantwortung für seine Situation zu übernehmen. Eine Friedensmeditation und praktizierte Vergebung, das Beenden von Konflikten und das Lösen aus unerfreulichen Situationen haben schon erfolgreich dazu geführt, diese Dissonanzen zu beenden. Aber das scheint bei Ihnen ja nicht der Fall zu sein, daher kann ich Ihre Frage leider nicht beantworten.
Da meine Schilderung oben für Sie nicht infrage kommt, wenden Sie sich wirklich am besten an diejenige Person, die Ihnen das mit der Kundalini und dem Schwingungsanstieg erzählt hat. Sie wird Ihnen sicherlich dann auch raten können, was zu tun ist.
Für diejenigen Leser, die mehr über diese Symptome wissen wollen, empfehle ich die PDF-Datei “SOS” zum Herunterladen auf der Seite
Spirituelle Krisen.

Nachtrag: Es ist mir ein Herzensanliegen, erneut auf das Thema Kundalini einzugehen, denn es sind meiner Meinung nach allzu viele Missverständnisse im Umlauf.
Da ich erlebt habe, dass diejenigen, die alles auf die Kundalini schoben, gleichzeitig ihre Lebensaufgaben nicht mehr anschauten und lösten, sondern die Situation bis zur Beruhigung der Kundalini aussitzen wollten, und da diese Menschen dadurch in ein immer größeres Elend gerieten, sehe ich mich dazu aufgefordert.

Die Kundalini ist sicherlich beteiligt an allem, so wie unser Blut daran beteiligt ist, dass wir leben. Doch sind sie nicht Schuld daran, WIE wir leben, weder Kundalini noch das Blut.
Kundalini ist reine Lebensenergie, eine Energie, die unser gesamtes Körpergefüge belebt und durch ihren kontinuierlichen Aufstieg irgendwann die Erleuchtung ermöglicht. Sie ist eine Energie, die nur durch die Blockierung ihres Aufstiegs Probleme bereitet. Diese Blockierung entsteht jedoch ausschließlich (durchweg) durch unbearbeitete Lebensthemen, ungelöste Konflikte, unbemeisterte Schwächen oder eine falsche Haltung im Leben, z.B. durch das Nicht-Anwenden der spirituellen Gebote. Die Kundalini verstärkt dann die Situationen, damit diese gelöst werden und sie nach der Beseitigung derselben ihren Aufstieg fortsetzen kann.

Wer was anderes behauptet, bringt Menschen in Gefahr, an ihrer Lebensaufgabe vorbeizugehen und im Leid zu verharren. Denn die Umstände hören nicht auf, nur weil Kundalini sich irgendwann beruhigt. Sie bleiben, sie werden kontinuierlich verstärkt, immer wieder, da sie Energie von Kundalini bekommen. Kundalini will, dass aufgeräumt und der Weg freigemacht wird. Nichts sonst.

Wäre nur die Kundalini "schuld" an allem, ist das genauso als gäbe man dem Blut die Schuld an allen körperlichen Krankheiten.
Ich bitte dieses unbedingt zu beachten und ungeachtet dessen, ob Kundalini nun die Situationen auslöst oder verstärkt, sich konzentriert den auftauchenden Konflikten zu widmen, und zwar lösungsorientiert, im Sinne einer positiven Spiritualität, die sich an Gebote und Tugend hält.

Weiterhin möchte ich darauf hinweisen, dass es noch mehr Energien gibt auf dieser Welt, die ebenfalls Symptome mit sich bringen, z.B. Elementarenergie, welche die sinnliche Wahrnehmung steigert (hören, riechen, fühlen) und einige Gefühle beeinflusst (sie löst z.B. Verliebtheit aus, Triebe und mehr) und andere.
Deshalb ist es immer sehr wichtig, vorsichtig zu sein in der Einschätzung, dass Kundalini tätig ist oder nicht. Die Elementarenergie zeigt sich in vielen Symptomen SEHR ÄHNLICH, gehört aber vor allem der niederen Natur an!!!

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Große Schwierigkeiten nach einer Clearing-Behandlung

Ich bin über das Internet auf Sie aufmerksam geworden.
Ich bin im Moment in einer ziemlich schrecklichen Situation gefangen, diese wurde ausgelöst durch ein so genanntes "Clearing", also quasi Loslösung von Fremdenergien.
Kurz zu meiner Person:
Ich bin … Jahre alt, war berufstätig und habe einen FSME Impfschaden. Diesen habe ich homöopathisch behandeln lassen, während der Behandlung wurde jedoch ziemlich viel rumgepfuscht. Dann hat mich jemand darauf gebracht, dass ich eine Besetzung hätte und somit habe ich mich an jemanden gewendet, der so etwas im Rahmen eines Clearings lösen kann.
Ich hatte grundsätzlich einen guten Eindruck vom Behandler, wenngleich er mich auch mehr oder weniger dazu gedrängt hatte, das Clearing zu machen. Es wurden zwei so genannte Generalisierungsrunden gemacht und auch alte Gedankenformen gelöst. In der dritten Runde wurde die Verbindung zu verschiedenen Personen durchtrennt.
Danach wurde meine Aura versiegelt.
So weit - so gut. Bis dato war noch alles in Ordnung und ich habe mich gut gefühlt. Mir ist allerdings aufgefallen, dass sich meine Wahrnehmung extrem geschärft hat. Als ich dann zu Hause war und an energetische Raumreinigung dachte, sind bei mir dann die Sicherungen geflogen, und mein Freund hat die folgenden Tage, als er an mich gedacht hat (und nur dann), Kopfschmerzen bekommen. Bis dahin habe ich mich noch gut gefühlt, allerdings hat nach ca. 3 Tagen eine Art Verfolgungswahn angefangen und ich habe mich vom Teufel verfolgt gefühlt. Genauso hatte ich plötzlich unkontrollierbare Zwangsgedanken. Weitere Symptome, die nach und nach aufgetreten sind, sind die folgenden:

    - Angstzustände
    - Panik
    - Unwirklichkeitsgefühle, Gefühl in einer Parallelwelt zu leben
    - Gefühle wie ein Zombie, ferngesteuert zu sein
    - starker Kopfdruck
    - nervöse Empfindungen an verschiedenen Körperstellen
    - Nervosität, Zittern
    - Paranoia, Angst vor der Umwelt
    - Gefühl, ein Vakuum im Kopf zu haben
    - Schlaflosigkeit.

Seither kann ich nicht mehr arbeiten (das war vor 6 - 5 Wochen) und bin total verzweifelt mit diesen Symptomen, sodass ich mich wegen der akuten psychischen Symptomatik in eine psychiatrische Klinik einweisen lassen musste. Bisher hat sich allerdings keine Besserung ergeben. 
Sie können sich vorstellen, dass dies für mich die totale Katastrophe ist, und ich wollte fragen, was man tun kann bzw. was ICH tun kann, damit es mir bald besser geht.
Ich habe dem Clearing Behandler gesagt, was passiert ist, und er hat gesagt, dass das gar nicht möglich sein kann und ein Clearing ja nur Gutes tut. Ich bin völlig am Ende, habe Angstzustände und nehme seither die ganze Umwelt sehr farbenintensiv und bedrohlich wahr. Da ich am Rande einer Psychose bin, hatte ich die Wahl zwischen mich sofort in die Psychiatrie einweisen zu lassen oder nochmals zu dem Behandler zu gehen, und ich habe mich für ersteres entschieden, obwohl mir kein Arzt so richtig erklären kann, was da eigentlich los ist. Der Behandler hat mir dann auch gesagt, dass er so nichts machen kann, aber das Risiko, nochmals zu ihm zu gehen war mir zu groß.  Das war jetzt vor 7 Wochen und das einzige, was sich bis jetzt gebessert hat, ist das Leeregefühl, das ich direkt nach dem Clearing hatte, und auch die Unwirklichkeitsgefühle sind besser geworden.
Nichtsdestotrotz habe ich tierische Angstzustände und das Umfeld kommt mir sehr bedrohlich vor. Eine ganze Zeit lang habe ich mich auch wie ferngesteuert gefühlt, das ist aber Gott sei Dank abgeklungen und kommt hoffentlich nicht wieder. Mein System war schon etwas durcheinander bevor ich zu dem Clearing bin, da ich auf eine homöopathische Hochpotenz überreagiert habe. Allerdings hat mir der Behandler gesagt, dass das nichts machen würde und man das Clearing trotzdem durchführen kann. Und nun sitze ich da, vollkommen zerstört, und weiß nicht, wie ich mein Leben wieder sortieren soll. Seit ich beim Clearing war, haben sich auch wesensfremde Gedanken eingestellt, ich bin viel unsicherer geworden, habe an Selbstvertrauen verloren etc.
Ich wäre Ihnen wirklich für kompetenten Rat sehr dankbar. Vor allem für einen Rat, was ich tun kann, damit es mir wieder besser geht. Haben Sie eine Idee ob sich so ein Schaden wieder regeneriert?

Antwort von Manuela Schindler:

Ihnen ist sicherlich klar, dass eine Emailberatung nur eine SEHR begrenzte Möglichkeit bietet, um Ihre Situation ausreichend einzuschätzen und zu beleuchten? Gerade in solchen komplexen Fällen ist es fast unverantwortlich, ohne ein persönliches Kennenlernen darauf einzugehen.
Da Sie aber bereits auf der materiellen Ebene eine Betreuung haben (durch das Krankenhaus, Psychiatrie), werde ich mich bemühen, Ihnen die Lage zu erläutern.
Vergessen Sie aber bitte nicht, dass meine Antwort nur ein rein technisches Fragment darstellt, da mir Ihre Lebensumstände nicht bekannt sind.
Zunächst einmal ist es wichtig, dass Sie Ihrer Angst nicht so nachgeben, denn Ihre Symptome zeigen mir sehr viel Gutes.
Allein die Unwissenheit um die Hintergründe dieser Vorgänge hat Sie in eine Situation gebracht, die Sie nun quält und aus einem Heilungsvorgang ein Erlebnis des Schreckens werden lässt. Das ist wirklich schade.
Natürlich werden Sie aus dieser Situation wieder herausfinden, wahrscheinlich werden Sie in den Status Quo zurückkehren, der vor der Clearingbehandlung gültig war, da – ausgelöst durch die Angst – die Heilungsmechanismen umgekehrt bzw. neutralisiert werden.
Ich erkläre Ihnen mal am besten Ihre Symptome in ihrer rein technischen Bedeutung:

  • Innere Leere: entsteht nach einem Clearing grundsätzlich! Wo vorher Besetzung, Anhaftung, Anhäufung und Verstopfung war, ist nun alles weg. Stellen Sie es sich vor wie Ihr Haus, das bislang voll war mit anderen Menschen und deren Energien, Haustieren und allen möglichen Einflüssen, die Ihnen kaum noch Raum zum Leben gelassen haben. Nach dem Clearing ist das (Seelen)Haus leer. Es ist still. Es ist einsam. Sie sind nun wieder allein, so, wie es aber eigentlich richtig ist.
  • Die Frage, warum ein Mensch nun all diese „Fremden“ in sein Haus gelassen hat, beinhaltet einen wichtigen Hinweis, denn meist kann so ein Mensch nicht allein sein, ist unsicher, ist fremdbestimmt (auch außen), evtl. unkontrolliert medial und nicht in der Lage, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Solche Menschen sind sehr anfällig für Fremdenergien, Besetzungen, Anhaftungen aller Art, weil sie diese durch ihre passive (mediale) und/oder ängstliche Lebensgrundhaltung regelrecht herbeirufen und zu sich einladen.
  • Zunahme von Wahrnehmungen: Ihre Lebensenergie, die Sie vorher mit unzähligen „Gästen“ teilen mussten, gehört plötzlich Ihnen allein. Plötzlich wird alles superreal, die Welt kommt so nah wie nie, es wird bunt, die Farben leuchten, man hört die Intensität des Vogelgesangs und mehr. Die Menschen und das Leben sind so beängstigend intensiv, dass man viel Kraft braucht, um das zunächst einfach auszuhalten. Gleichzeitig kann man die Energien noch gar nicht bändigen, weshalb technische Defekte an Geräten auftreten können und Menschen in der Umgebung von der Intensität Ihrer elektrischen Ausstrahlung Kopfschmerzen bekommen können; alles was man anfasst, führt zu elektrischen Entladungen (sehr unangenehm! Man kann sich teilweise noch nicht mal mehr selbst anfassen!). Das hört meistens nach einer Weile wieder auf, wenn sich der Organismus daran gewöhnt hat, nun wieder mehr Energie zur Verfügung zu haben. Diese Energie nun sollte kraftvoll eingesetzt werden im Leben, damit man Mut, Engagement, Zielstrebigkeit und Kontakte zu anderen Menschen intensiv leben und aushalten kann. Dadurch wird auch verhindert, dass die innere Leere erneut mit „inneren unsichtbaren Gästen“ aufgefüllt wird, (und somit ein neues Clearing nötig wird, um immer wieder und wieder zu reinigen), denn man selbst beginnt nun mit dieser Energie zu arbeiten und seine inneren Räume komplett selbst auszufüllen.
  • Das Verfolgtfühlen: Ja, das kann dann passieren, wenn ein herausgeworfener Hausgast sich nicht so einfach herauswerfen lassen, sondern sich wieder einnisten will. Man spürt deutlich, wie die alten Besetzer wieder und wieder versuchen, die zunächst gestärkte Aura zu durchdringen. Die Angst, die ein Klient durch Unwissenheit dieser Hintergründe manifestiert, öffnet dann irgendwann wieder die Aura, und die alten Hausgäste kehren zurück. Und manchmal bringen diese dann auch noch ganz neue „Freunde“ mit, die Sie noch nicht kennen, weshalb Sie diese als Fremde erkennen. Als neue Einflüsse sozusagen.

Somit hat Ihr Behandler wahrscheinlich alles richtig gemacht, es aber unterlassen, Ihnen die Nebenwirkungen der Behandlung mitzuteilen. So bekamen Sie Angst und sind in eine Psychose geraten, die Sie möglicherweise immer weiter in die Verzweiflung zieht. Aber eigentlich ist gar nicht wirklich Gefahr in Verzug. (Denken Sie daran, dass ich Sie nicht kenne und nur von den technischen Fakten ausgehe!).
Sie jedoch müssen ein Mensch sein mit medialen Begabungen! Denn Ihre Reaktionen sind besonders stark bzw. Sie können sie besonders stark wahrnehmen durch Ihre Sensitivität. Das würde bedeuten, dass Sie sich diesem Thema stellen sollten und lernen, Ihre Medialität unter Ihre Kontrolle zu bringen.
Auch müssen Sie sich daran gewöhnen, dass diese Begabung sowieso manchmal heftige Symptome hervorbringen kann, wie unerwartete kurzzeitige Hellsicht, an manchen Tagen hyperstarke Geräuschempfindlichkeit (der Körper schwingt dann wie eine Metallglocke!), diverse Energiephänomene und viel anderes. Da diese Begabungen sich meistens von allein ausbilden ist Ihre Aufgabe hier, auf gesunde Erdung (Sport, Beruf, Natur, gutes Essen) zu achten, die Symptome in ihren Wirkungen zu erforschen und daraus zu lernen, und ggf. etwas mit diesen Begabungen anzufangen, (oder aber sie einfach abzustellen). Dafür finden Sie auf dieser Homepage jede Menge Hinweise, die Ihnen helfen können, ein gesundes und starkes Leben als medial-sensitiver Mensch zu führen, ohne an Ihren Begabungen zu verzweifeln oder weiter zu erkranken.
Auf jeden Fall sollten Sie sich nicht als Opfer der Umstände verstehen, sondern die Herausforderungen annehmen, kraftvoll beginnen, alles in die Hand zu nehmen und Ihre besondere sensitive Art zu berücksichtigen bei allem, was Sie tun oder planen. Wenn Ihnen das gelingt, sind Sie recht schnell wieder „in der Spur“.
Haben Sie keine Angst, bitten Sie jedoch durch Gebete täglich um Unterstützung für Ihren Weg und wissen Sie, dass Gott Ihnen grundsätzlich nur soviel „aufbrummt“, wie Sie tragen können und was gut ist für Sie!
Mehr geht nicht per Email, aber vielleicht konnte Ihnen das etwas helfen.

 

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Schwere Symptome nach vermutlichem Kundaliniaufstieg

Vor ca. 20 Jahren hatte ich, (so wurde es mir immer wieder gesagt, selbst weiß ich es nicht genau) einen Kundaliniaufstieg, der sehr dramatisch und lebensbedrohlich war.
Über 10 Jahre irrsinnige Schmerzen, Gedächtnisverlust, in anderen Sprachen sprechen, Psi -Angriffe, Todesängste, Phänomene, die ein Buch füllen würden. Zeitgleich, so sagte mir ein afrikanischer Schamane, sei ich von Ahnen berufen, Schamane zu sein, ich sollte diese Aufgabe annehmen, wenn ich von meinen Leiden erlöst sein wollte.
Täglich bin aus dem Körper raus, (nicht willentlich, es passierte) machte schamanische Reisen, lernte von astralen Kräften Dinge, die mir unbekannt waren, aber erlebte täglich Leid, Leid, Leid, stand morgens mit blauen Flecken übersät auf, konnte zeitweise dann nicht richtig sprechen, Blutstropfen rannen aus meinen Poren, weil die Energie in mir kein Ventil hatte. Hitze, wie Lava. Ich war ausgezehrt, nahm rapide an Gewicht ab, Schmerzen, über Schmerzen, Haare fielen aus, ich sah alt und mehr tot als lebendig aus. Ich vertrug keine Elektrizität mehr, war selber wie Strom geladen, jedes elektrische Ding, (wie TV, Radio) ging kaputt, wenn ich nur vorbeiging.
Kurz: Ich war nicht in der Lage, klar zu sehen. Die Phänomene waren zu umfangreich, zu verworren, und ich selbst in einem so desolaten, irrigen Zustand, dass ich einfach nur gewünscht hatte zu sterben. Wie ich dann überlebt habe, (2x klinisch tot), weiß ich nicht. Ich erinnere mich kaum. Irgendwann bin ich geflüchtet, in ein kleines Haus in der Wüste, ohne Strom. Dort wurde ich 1 x nachts wach, und stellte fest, das ich über dem Bett schwebte, und dass im Nebenzimmer grelles Licht und Musik war. Ohne Strom war das nicht möglich, und als ich das reflektierte, aufstehen wollte, war ich bewegungsunfähig. Da wurden Sachen mit mir gemacht, ich habe es gespürt, aber konnte nicht handeln.
Gestern traf ich einen Bekannten, einen Afrikaner, der mir erzählte dass sein Bruder in Afrika durch Voodoo gestorben sei. Dieser Afrikaner meinte, dass Geister mir was antun und schlug vor, ich sollte nächste Woche mit ihm zu einem Heiler fahren, der mir helfen soll.
Ich habe Angst - Angst, das es noch schlimmer wird. Ich schaffe es wohl mit Gebet und Lichtarbeit, mich immer wieder aufzubauen. Spüre aber, das jede Energie die ich aufbau, entzogen wird. Habe jede Nacht Psi-Angriffe, und wenn ich bete, entsteht in mir ein Geruch nach verbrannten Haaren. Ich dachte, das sei traumatisch bedingt, weil, als die Kundalini aufstieg, ich Verbrennungen am Rücken, Gesicht, Hals hatte und die Hälfte meiner Haare verbrannt auf dem Kopfkissen lag.
Übrigens, ich hatte vor dem Kundaliniaufstieg keine esoterischen Praktiken. Ich war eine junge Frau, die ein Kind alleine aufzog, nebenbei gearbeitet hat, und zugleich eine Umschulung machte, - mehr nicht. Ich ging eines Abends müde ins Bett, und es machte Bum. Seitdem habe ich kein Leben mehr.

Antwort von Manuela Schindler:

Eine wirklich schwierige und heikle Situation, zu der ich per Email natürlich nur SEHR eingeschränkt Stellung beziehen kann! Bitte berücksichtigen Sie das unbedingt! Mehr als Andeutungen kann ich auf diesem Wege nicht geben! punktrot

Der Kundalini wird in diesem Fall eine falsche Aufmerksamkeit gewidmet, denn solche Symptome löst sie nur dann aus, wenn der Widerstand im Körper zu groß ist, vermutlich aufgrund von unerlösten karmischen Lasten. Die ganze Situation weist für mich deshalb mehr darauf hin, dass altes Karma wirksam geworden ist, sozusagen über Nacht, welches bereinigt werden muss, da die Kundalini sonst nicht gefahrlos aufsteigen kann.
Sie scheinen demnach bereits einen gewissen geistigen Entwicklungsstand mitgebracht zu haben (wahrscheinlich waren Sie mal spirituell sehr mächtig und haben es missbraucht, so oder ähnlich). Wenn ehemals spirituell “mächtige” Menschen nach ihrer Wiedergeburt erneut in die aktive Energiearbeit/Lichtarbeit gehen, kehren die alten unerlösten Energien und Kräfte, mit denen man im Vorleben gearbeitet hat, zu einem zurück, zwecks Belehrung und Reinigung bzw. Wiederherstellung oder Wiedergutmachung.
Es mag richtig sein, dass jetzt Geister hinter diesen Aktionen stecken, meistens ist das so, aber diese haben dann auch tatsächlich eine Erlaubnis zu solcherart Handeln aufgrund des negativen Karmas. Bei den meisten Fällen, die so ähnlich sind wie der Ihre, ist das jedenfalls so!
Wenn man jetzt nur versucht, diese Belästigungen loszuwerden, wird es auf Dauer nicht reichen. Vielleicht mag es eine kurze Hilfe bieten, aber langfristig gesehen wird u.U. alles wiederkehren.
Mein Rat in solchen Situationen ist immer, sich nach konkreten Möglichkeiten der Wiedergutmachung (an der Welt und der Menschheit) umzuschauen und sich dort intensiv und selbstlos einzubringen. Auch das Überprüfen von esoterischen Techniken, die man möglicherweise anwendet, in Hinblick auf missbräuchliche Anwendung (Bestellen beim Universum, u.ä.) ist hier absolut notwendig. Wenn Sie beten und Ihr Leben auf gelebte Ethik, spirituelle Gebote und Achtsamkeit eingerichtet haben, hilft ergänzend vor allem die gute Tat. Sie kennen ja das Resonanzgesetz, in welchem darauf hingewiesen wird, dass man erntet, was man gesät hat. Säen Sie neu aus im Hinblick darauf, dass Sie vielleicht zwar nicht unbedingt gleich ernten dürfen, aber zumindest zunehmend unangreifbar werden für rächende Energien und böse Geister.
Sie haben mit Sicherheit großes geistiges Potential (!!), das aber vor der erneuten Nutzung gereinigt und wiederhergestellt bzw. richtig ausgerichtet werden muss. Und das müssen Sie wahrscheinlich aus eigener innerer Kraft tun - im Einklang mit Ihrer inneren Führung. Gehen Sie ruhig zu dem Heiler, aber seien Sie vorsichtig. Prüfen Sie Ihr Gefühl, während Sie bei ihm sind, ob der Besuch richtig ist oder nicht, und wenn Sie spüren, dass dieser Mann Ihnen wirklich kurzfristig Erleichterung bringen darf, dann nehmen Sie seine Hilfe ruhig an.
Aber bedenken Sie, dass Sie den von mir vorgeschlagenen Weg gehen sollten, um auch langfristig erlöst zu werden! Suchen Sie auf jeden Fall trotzdem weiterhin Kontakt zu Ihrem Höheren Selbst, beten Sie jetzt trotzdem und gerade deshalb jeden Tag zu Gott, bitten Sie dort in einfachen Worten um Anleitung und Führung, was Sie tun sollten, was man von Ihnen erwartet. Und dann setzen Sie Ihre inneren Impulse und Ideen dazu um. Das kann Wunder wirken. Der Weg des Dienstes, der Hilfe für andere Menschen, des Einsatzes für das Gute - Wahre - Schöne kann Sie befreien. Aber es wird nicht leicht sein.
Mehr kann ich auch nicht schreiben dazu, dazu ist dieser Rahmen einfach zu begrenzt.

 

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Fehlendes Urvertrauen?

Mein Hauptproblem: DEMUT und ZUVERSICHTLICHES, optimistisches URVERTRAUEN in den göttlichen Lebens-Plan meiner Seele/Höheres Selbst FÜHLEN (nicht nur denken/ wissen).
Außerdem: Ich kann leider nicht erkennen : kommt ein Gedanke oder Wunsch (z.B. nach noch mehr Ruhe/Nichtstun) aus dem Herzen oder von dem "trägen Ego" oder gar von einer Fremdenergie? Wenn ich dies öfter erkennen/fühlen könnte, hätte ich sicher auch mehr Urvertrauen...?!

Antwort von Manuela Schindler:

Sie sprechen dort ein wichtiges Thema an, welches man natürlich in einer schriftlichen Beratung nicht behandeln kann, da es sich hier um ein grundsätzliches Lebensthema und spirituelles Aufgabengebiet jedes Menschen handelt.
Mein Tipp: Wenn Ihnen ihr Tun Freude (und – was noch besser wäre – gleichzeitig anderen Menschen Hilfe oder Gutes) bringt, und Ihrem Leben einen tieferen Sinn verleiht, sind Sie Ihrer Seele (dem höheren Selbst) gefolgt.
Wollen Sie jedoch vor allem mit sich selbst allein sein, und sind vor allem mit sich selbst beschäftigt, so regiert das Ego Ihr Leben. Dieser Widerstreit zwischen den Kräften ist ein klassisches Thema und Sie entscheiden durch Ihr Tun, welchen Weg Sie gehen. Wählen Sie immer den besseren Weg, der einer hohen spirituellen Ethik entspricht (und nicht unbedingt bequem sein muss) und entscheiden sich gegen den Weg der Isolation und Bequemlichkeit.

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Störungen durch Heilbehandlung

Ich habe eine kurze Frage an Sie: ist es Heilpraktikern erlaubt, eine Aura zu verkleinern? Ist das überhaupt möglich?
Meine Aura war wohl 8 1/2 Meter groß und wurde verkleinert auf etwa einen Meter! Die Behandlung war im Frühling/Sommer 2003. Danach spürte ich absolut keine Gefühle wie Trauer, etc. Können Sie das wieder gut machen? So dass ich meine Aura (Seele) wieder spüren könnte???
Was sollte an Reiki schlimm sein, dass Sie die Auflösung dieser Energien anbieten?  Ich habe mich einweihen lassen, weil ich ´Nichtraucher" werden wollte. Was aber leider nicht so recht funktioniert hat! Jedoch habe ich seitdem weniger Kopfschmerzen. Was ich auf Reiki zurückführen würde!
(Am Ende dieser Anfrage wurde die Diagnose einer psychischen Erkrankung bekannt gegeben)

Antwort von Manuela Schindler:

Eigentlich glaube ich nicht, dass Heilpraktiker allein die Macht haben, so etwas zu tun, denn in Wahrheit kann nichts geschehen, was der innere Gott/ das Höhere Selbst oder GOTT nicht bewusst erlaubt haben zur Heilung oder zu Lehrzwecken (für den Betroffenen). Meistens ist es so, dass – wenn so etwas tatsächlich funktioniert hat – der Betroffene selbst das (fast zu 100% unbewusst) veranlasst hat aufgrund seines Glaubens an diesen Vorgang. Genauso schnell kann man die Wirkung wieder rückgängig machen, indem man die Macht wieder zurückholt, sich aus dieser Suggestion befreit und sich wieder in die Hand Gottes begibt. Falls man nicht weiß, wie so etwas (bewusst und willentlich) geht, kann man über Gebet und die gleichzeitige Abgabe eines inneren Versprechens, niemanden mehr an seinem Energiesystem „herumbasteln“ zu lassen, eine Heilung erwirken. Das kann zwar etwas Zeit brauchen, da sich die Energiesysteme nur langsam wieder umstellen, aber es funktioniert. In Ihrem Fall rate ich zu einem aufrichtigen Hilferuf in Form eines intensiven Gebetes mit der Bitte um Wiederherstellung. Erzählen Sie Ihrem Gott, was Sie gelernt haben aus dieser Erfahrung.
Reiki ist meines Erachtens nicht grundsätzlich schlimm. Doch genau wie bei physischen Implantaten Schwierigkeiten auftreten KÖNNEN, so kann auch für manchen Eingeweihten die Einweihung ähnliche Wirkungen hervorrufen. Ebenso gilt das bei Energieübertragungen. Dort kann es „allergische Reaktionen“ geben, da die Energie immer geprägt ist vom Übermittler, sofern es sich um einen Menschen / eine Wesenheit handelt. Wenn es Ihnen aber gut tut, ist es gut. Dann machen Sie sich bitte keine unnötigen Sorgen.
Wenn Sie diese Diagnose einer psychischen Erkrankung vom Arzt erhalten haben, wäre ich sehr vorsichtig im Umgang mit Energien, Esoterik und ähnlichen Dingen, weil der notwendige innere Halt und eine gewisse psychische Grundstabilität fehlen. Diese sind aber die Voraussetzung, wenn man mit solchen Dingen arbeitet. Ein gut geerdetes Leben, stabile äußere Umstände und ein gut strukturiertes Leben zu führen sind die besten Voraussetzungen, um unbeschadet durch die vielen Illusionen und Schein- und Schattenwelten der Esoterik und der astralen Welten hindurchzufinden.

Nachtrag: Damit nicht der Eindruck entsteht, dass ich prinzipiell gegen Energie- und Heilungsarbeit bin (denn das ist keinesfalls meine Ausgangssituation!), möchte ich erklären, wie ich zu der Aussage in dieser Antwort komme. Sehr oft werde ich kontaktet von Menschen in Not, die nach einer Energiebehandlung in unsägliche Schwierigkeiten geraten sind, welche oft nur mit Mühe und in langen Zeiträumen wieder aufzulösen waren. Daher habe ich zwangsläufig eine ziemlich kritische Haltung gewonnen und rate jedem Betroffenen, gut in sich hineinzufühlen, bevor er eine energetische Behandlung mit sich machen lässt. Ist ein innerer Widerstand spürbar, so ist dieser absolut ernst zu nehmen, denn dann liegt eine innere Erlaubnis nicht vor! Die meisten derjenigen, die in Schwierigkeiten geraten sind, hatten eindeutige innere Warnungen und Zweifel, die sie dann einfach ignoriert haben, warum auch immer.

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Spirituelle Krise durch mangelnden Erfolg

Guten Tag Frau Schindler,
Sie haben in Ihren Texten ja schon darauf hingewiesen, dass viele Fragen zu psychischen oder spirituellen Phänomenen nicht eindeutig zu beantworten sind. Das ist auch genau der Grund meiner Ratlosigkeit in Bezug auf meine Lage.
Auch wenn viele Fragen zunächst offen bleiben müssen, brauche ich doch zumindest eine Handlungsgrundlage für meine Situation. Ohne eine solche Grundlage erlebe ich mich als orientierungs- und planlos und völlig dem Zufall überlassen. Ich selbst habe mir durch eigenständige Beschäftigung mit spirituellen Themen eine Orientierung geben können, doch was den praktischen Fortschritt in der Realität angeht, trete ich quasi auf der Stelle.
Zu meiner Situation: Vor einigen Jahren habe ich an einem 10-tägigen Meditationsretreat teilgenommen. Während dieser Zeit erlebte ich auch einen emotionalen Ausbruch von Kummer und Traurigkeit.
Nachdem ich nach der Meditation stark abgenommen hatte, setzte sich diese Tendenz einige Monate später weiter fort. Mein Körper entwickelte Essstörungen, die Verdauungstätigkeit wurde extrem schlecht; eine grundlegende Lösung der Schwierigkeiten konnte ich bis heute nicht erreichen.
So wie ich meine Situation heute verstehe, war die Meditation zum damaligen Zeitpunkt eine Überforderung. Der Grund für mich, diese Meditation zu machen, lag in der Motivation mehr über mich zu erfahren, da ich mich ziel- und orientierungslos fühlte und meinem Leben keine Richtung geben konnte.
Im Sommer letzten Jahres kam ich in Kontakt mit Reiki in der Hoffnung auf diese Weise Hilfe zu finden. Nach den Behandlungen ging es mir jedoch regelmäßig schlechter und die Beschwerden verstärkten sich. Mir wurde gesagt, dass es sich um altes Karma handele, dass noch aufgelöst werden müsse.
Meine derzeitige Situation ist vor allem gekennzeichnet durch fehlenden Antrieb, fehlende Lebensfreude, fehlendes Vertrauen, fehlende Orientierung, mangelnde Erfolgserlebnisse, allg. die Unfähigkeit zur erfolgreichen Lebensbewältigung, fehlenden emotionalen Ausdruck, erhöhte Sensibilität, anhaltende körperliche Beschwerden im Darmbereich, fehlende soziale Einbindung mangels Kenntnis geeigneter Handlungsoptionen, zunehmenden Druck mangels Fortschritt, Willensschwäche, Stagnation. (...)
Und damit komme ich zu der für mich momentan wichtigsten Frage: Wie viel von dem was ich zur Lösung meiner Probleme benötige, kann ich selbst durch eigenes Tun beisteuern?
Ich bin ein großer Anhänger der Selbstverantwortung und habe einiges zur Lösung meiner Probleme unternommen, sowohl im Innen als auch im Außen. Jedoch bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich durch eigenes Bemühen keinen Fortschritt mehr erziele, weil dieses Bemühen kraft- und orientierungslos ist. Nichts hat mir bislang eine nachhaltige Orientierung für die Bewältigung meines Alltags geben können.
Ich weiß, dass ich unbewussten emotionalen Ballast mit mir herumtrage, aber da bin ich ja nun keine Ausnahme. Die Annahme, die sich für mich ergibt ist, dass ich "unbewusst festgebunden" bin und deshalb nicht vorankomme. Ist es also möglich, dass zuerst eine Lösung "herbeigeführt" werden muss (z. B. durch Reinkarnationstherapie), die mich überhaupt erst wieder handlungsfähig macht oder liegt es allein an mir (die Frage wäre mit welchen Mitteln) meine alten Muster zu überwinden?
Daran knüpft sich weiterhin die Frage, ob das Wiedererleben belastender Erfahrungen aus der Vergangenheit mittels Reinkarnationstherapie evtl. nur noch weitere Schwierigkeiten nach sich ziehen würde und ich die Karre damit vollständig in den Dreck setze? Da ich mir diese Fragen nicht selbst beantworten kann und ich auch von höheren Ebenen keine Antworten bekomme (da ich wahrscheinlich zu blockiert bin, um diese empfangen zu können) sehe ich mich in einer Zwickmühle, die mein Leben lähmt.
Die Fragen werden immer mehr, aber tragfähige Antworten finde ich keine.
Zu den Schwierigkeiten, die vor der Meditation vorhanden waren, sind nur weitere dazugekommen. Deshalb wäre es für mich eine wahnsinnige Erleichterung ein paar Antworten von jemandem zu bekommen, der in seiner Entwicklung weiter fortgeschritten ist und aus eigener Erfahrung berichten kann.
Ich weiß zwar, dass es mein größter Wunsch ist, mein in mir liegendes Potential zum Segen für mich und meine Mitmenschen zu entwickeln, und ich bin auch sehr dankbar, dass ich in Kontakt mit dieser umfassenden Sichtweise der Wirklichkeit gekommen bin, jedoch habe ich bis heute nur eine Ahnung davon, wie dieses Potential aussehen könnte. Die einzige Handlungsalternative, die mir bleibt, ist, mit dem Mute der Verzweiflung irgendetwas zu versuchen. Nur klafft eben eine so wahnsinnig große Lücke zwischen der Situation in der ich mich befinde und dem, was ich mir als befriedigend vorstellen könnte, dass ich nicht weiß, wie ich diese Lücke füllen sollte.
Es gibt den Begriff des "erfolgreichen Unzufriedenen", der man sein sollte damit spirituelle Entwicklung möglich wird. Was aber tut man, wenn man ein "erfolgloser Unzufriedener" ist, der nicht weiß wie er erfolgreich werden kann?
Ich bedanke mich ganz ganz herzlich im Voraus für Ihre Mühe und freue mich auf eine Antwort. Vielen lieben Dank.

Antwort von Manuela Schindler:

Zunächst einmal empfinde ich es nicht als Fehler, dass Sie das Retreat gemacht haben, denn der daraus folgende Prozess - der für Sie zugegebenermaßen nicht sehr erfüllend, sondern eher quälend war (ist) - zeigt einen klugen und erkenntnisreichen Weg an, der Sie heute zu dem Schluss geführt hat, dass Sie als Person nur bis zu einem gewissen Punkt in Ihrem Leben Einfluss haben.
Und das ist für mich die wichtigste Erkenntnis, die ein Mensch gewinnen kann. Das bedeutet ja nicht, dass man nun jegliche Selbstverantwortung und Eigeninitiative aufgeben solle, das wird oft leider allgemein so verstanden und ist ein fatales Missverständnis, sondern dass nun eine wichtige Komponente hinzugefügt werden sollte, die nur durch die Einbeziehung einer höheren spirituellen Seinsebene gewonnen werden kann. Soweit ich sehe, sind Sie auch zu diesem Schluss gelangt, fühlen sich aber blockiert, die Impressionen der höheren Ebenen zu empfangen.
Nun ist es aber so, dass man als Person diesen Kontakt nicht einfach "machen" oder herstellen kann, wie leider viele Seminare und esoterische Lehrer versprechen, denn wenn die höhere Ebene nicht willens ist herabzukommen, geschieht gar nichts und man fühlt sich womöglich noch mehr als Versager.
Bei Ihnen sehe ich durch Ihre Zeilen großen inneren Druck, Unrast, Unruhe, Angst und fast schon Verzweiflung darüber, dass Sie Ihren Lebensplan nicht erfüllen können. Dem ist aber nicht so. Für Sie ist es vorrangig wichtig, zur Ruhe zu kommen! Entspannen Sie sich. Vertrauen Sie darauf, dass Ihnen die Impressionen zufließen werden, wenn Ihre Höhere Seele Sie für bereit hält und das Ganze Sinn macht. Dazu ist eine Grundhaltung von Vertrauen in das Leben, Dankbarkeit für das, was man bereits erlangt hat und erleben durfte, und die Bereitschaft, Freude zuzulassen, eine wichtige Hilfe. Und in Ihrem Fall ist es nun angeraten, die Unrast und Verzweiflung des Egos niederzulegen, zur Ruhe zu kommen, Kraft zu tanken und sich zunehmend wohl zu fühlen.
Lassen Sie jede Anspannung eine Weile ruhen und rasten Sie auf der Erkenntnis, dass Sie sowieso nichts machen können als herumrennen, viele (teilweise für Sie inzwischen nutzlose) Techniken auszuprobieren und in immer neue Enttäuschungen und Krisen hineinzustolpern.
Und während Sie zunehmend in Frieden und Ruhe kommen, überlegen Sie ebenfalls in Ruhe - ohne Druck und Anspannung, wo Sie sofort Menschen Gutes tun und Freude verbreiten könnten, auch wenn Ihre Lage vielleicht noch lange nicht befriedigend ist! Denken Sie daran, dass das, was Sie geben, vielfach zu Ihnen zurückkommen wird. Das kann helfen, zu einer vertrauensvollen und positiven Haltung zu finden, auch und gerade wenn Ihre Lage für Sie immer noch eine Baustelle ist. In dem Maße, wie Sie in Frieden und Zuversicht kommen, ziehen Sie die höheren Energien an. Und dann schreiben Sie auf, wenn spontane Eingaben kommen, die aussehen wie Ihre eigenen Ideen, und setzen Sie sie um. 
Befassen Sie sich inzwischen mit der Reinigung Ihres Lebens durch das Leben der spirituellen Ethik und der karmischen Gebote (sofern Sie das nicht schon tun) und bereiten Sie sich vor für den Empfang Ihres inneren Gottes. Wenn er dann kommen mag, wird er das tun.
Ansonsten werden Sie gelenkt durch Impressionen, die Sie ausprobieren sollten, auch wenn vielleicht nicht unbedingt das dabei herauskommt, was Sie sich gedacht haben. Es scheint mir wichtig für Sie zu sein, viele Erfahrungen zu machen, damit diese geteilt werden können mit anderen Menschen. Ähnlich, wie ich es tue! Das wäre eine mögliche Zukunft für Sie, die ich für absolut realistisch halte in Ihrem Falle.
Aber, und das ist das Wichtigste, deshalb wiederhole ich es: finden Sie zunächst Frieden und innere Balance. Akzeptieren Sie sich und Ihr Leben so, wie es sich gerade zeigt und erkennen Sie an, dass Sie sehr wohl einen sehr sinnvollen Weg gehen, auch wenn Sie ihn nicht immer verstehen. Wahrer Frieden ist nicht abhängig davon, ob man im Außen erfüllt leben darf oder kann, sondern basiert auf der Bereitschaft, ihn trotzdem zu empfinden.
Wurde dieses weitestgehend verwirklicht, haben Sie einen wichtigen Schritt getan, dem dann der sinnvolle und logische zweite Schritt von alleine folgen wird. Und den werden Sie dann deutlich erkennen können.....

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Starke Kundaliniprozesse machen mir Angst

Haben Sie gute Ratschläge für mich, was ich machen kann, um besser mit der Kundalini klarzukommen? 
Seit Juni habe ich wieder starke Kundalini-Erfahrungen. Gestern Nacht schoss sie mir in den Kopf. Ich dachte, mein Gehirn würde verbrennen.  Etwas Glücksgefühl war auch dabei. Ich fühle mich körperlich sehr schwach, habe viel Depressionen, bin oft sehr verzweifelt, kann kein Fernsehen sehen, kann nur kurz am Computer und im Zimmer sein, habe viel Angst und Panikgefühle, nachts kann ich nicht mehr schlafen. Ich bin echt verzweifelt. Meine Meditation habe ich eingestellt. Gehe viel spazieren, arbeite in der Küche und im Garten, um zu stabilisieren.
Bitte schreiben Sie mir aus Ihren Erfahrungen, was ich machen kann, um das Ganze zu überleben. Ich habe in letzter Zeit das Gefühl, dass ich das nicht überlebe. Das macht mir auch Angst.

Allgemeine Hinweise zu dieser Situation:
Akute Kundaliniprozesse zeigen sich z.B. durch starke Belastungen des gesamten Körpergefüges, einschl. der Emotionen und Gedanken. Es kann zu starken körperlichen Vibrationen, Verbrennungsgefühlen, inneren Lichterscheinungen und -teilweise nur kurzzeitigen- psychischen Phänomen wie Hellsichtigkeit, Hellfühligkeit und medialen Wahrnehmungen kommen. Der Druck der aus dem Wurzelchakra aufsteigenden Energien kann auf allen Ebenen (körperlich, emotional und mental) als sehr schmerzhaft empfunden werden. Manch einer hat das Gefühl der körperlichen Auflösung (sich in seine Atome auflösen, die dann auseinander streben); teilweise kann man auch schnell wandernde Symptome in Form von Herz-, Kopf- und anderen Schmerzen erleben, die teilweise mit starkem Druck einhergehen an den entsprechenden Stellen. Jedoch bewirkt ein Kundalini-Prozess, sofern er von alleine beginnt, eine zutiefst positive Transformation des Menschen auf allen Ebenen seines Seins. Manch ein spiritueller Lehrer nennt es die “notwendige Vorstufe zum Aufstieg”. Dass dieser Prozess auf einer positiven Grundlage stattfindet, zeigen die in den sehr anstrengenden Phasen gelegentlich auftretenden Glücksgefühle, unerklärliche “helle, klingende Freude” und wunderschöne Lichterfahrungen. Es gibt übrigens noch sehr viel mehr Symptome, diese kleine Darstellung soll nur einen Grundrahmen anbieten zum besseren Verständnis.

Antwort von Manuela Schindler:

Die von Ihnen geschilderte Situation hört sich zunächst einmal sehr problematisch an und ich kann gut verstehen, dass Sie in Sorge, ja sogar verzweifelt, sind.
Ein akuter Kundaliniprozess ist immer extrem anstrengend, egal, ob es in einem so intensiven Modus (wie bei Ihnen) oder in eher normalerem Rahmen verläuft, der solche Extreme nur kurzzeitig hervorbringt und sich auf viele Jahre (Leben) verteilt. Ein großes Problem ist ja vor allem, dass man heute meistens (noch) sehr allein dasteht, wenn so etwas passiert, da nur wenige Menschen wirklich wissen, was es bedeutet und wie man betroffenen Menschen angemessenen helfen kann. Aber ich denke auch, dass in Zukunft die Medizin, Psychologie und Seelsorge dieses Thema aufgreifen  und angemessen integrieren werden, denn ganz bestimmt werden solche Prozesse in nächster Zeit noch zunehmen!
Da wäre noch die Frage, ob Sie diese "Eruptionen" selbst ausgelöst haben durch Kundalinimeditationen oder ähnliches? Denn davon rate ich grundsätzlich ab! Der Kundaliniprozess beginnt normalerweise von allein, sowie der Mensch in seiner Konstitution stark (reif) genug ist, und zwar sowohl körperlich als auch emotional und mental. Das eigenwillige Forcieren dieses Energieanstiegs halte ich für sehr gefährlich, und deshalb rate ich ab von allen Übungen und Meditationen, die sich aber genau auf dieses Ziel hin ausgerichtet haben!
Falls dass auf Sie nicht zutrifft, dürfen Sie ganz sicher darauf vertrauen, dass Sie diesen Prozess nicht nur überleben, sondern als ganz neuer Mensch wiedergeboren werden! Die größten Probleme bei diesen Prozessen stellen Angst und mangelndes Vertrauen dar, weil man letztlich nicht wirklich sicher ist, ob der Prozess richtig verläuft. Zumal ja gerade in diesen Zeitabläufen der Energieanstieg dermaßen hoch ist, dass Gefühle und Gedanken eine ungeheure (und sonst jedenfalls in diesem Ausmaß nicht so wirkungsvolle!) Macht erhalten, sowohl zu (zer)stören als auch aufzubauen! Hat man nun einen akuten Kundaliniprozess, und man steigert sich in Unruhe und Angst hinein, so wird er höchst stressig verlaufen und in Verzweiflung treiben.
Wenn man sich jedoch darauf gut vorbereitet in den Phasen dazwischen (zwischen den "Geburts -Wehen" sozusagen) durch Erüben beruhigender Atemtechniken, der Anwendung von gesprochenen Mantren wie "Ich bin fest in göttlicher Hand, alles ist gut", "Alles verläuft nach höherem Plan" und "Ich erlebe einen evolutionären Fortschritt, das ist wunderbar", kann alles unproblematischer verlaufen. 
Sehen Sie sich z.B. wie eine schwangere Frau während der Geburt, machen Sie alles genau so, wenn auch notgedrungen über mehrere Jahre hinweg. Sprechen Sie nur positive Worte, denn Sie "verleiben" sie sich damit ein. Diese Energie wird Ihrem Körper gut tun! Vermeiden Sie das Sprechen über die negativen Seiten dieses Prozesses, die lediglich eine tiefgehende Reinigung sein sollen.
Das Sprechen führt zu immer erneuter “Einverleibung”, so dass der Reinigungsprozess wiederholt werden muss. Oder sprechen Sie mit einem in diesen Dingen erfahrenen spirituellen Lehrer, der während des Gesprächs diese Energie ableiten kann. Das wäre eine Lösung, ansonsten lieber schweigen! Lassen Sie die zur Reinigung freigesetzten Energien der Kundalini ihre Arbeit tun und unterstützen Sie sie, wo Sie nur können. Wenn Sie sich nicht mehr angstvoll dagegen stellen, wird es etwas besser gehen.
Es ist zutiefst sinnvoll, dass Sie momentan jegliche Meditation eingestellt und sich der eher praktischen und erdenden Gartenarbeit zugewandt haben. Hören Sie vertrauensvoll auf Ihre inneren Impulse, die Sie anleiten und hilfreiche Ideen vermitteln können. Dann werden Sie die Neugeburt Ihres Wesens deutlich „angenehmer“ erleben dürfen. Wenn Angst und negatives Denken/Sprechen (vor allem in Bezug auf diesen Prozess) weitestgehend ausgeschaltet sind, müsste sich der Prozess um mindestens 50% in der Intensität abschwächen, da keine Widerstände mehr zu überwinden sind. Dadurch kann die Energie freier fließen.
Haben Sie diese Prozesse selbst ausgelöst durch entsprechende Übungen, empfehle ich zusätzlich dringend das Aufsuchen eines in diesen Dingen erfahrenen spirituellen Lehrers, der u.U. die Macht hat, den Prozess zu verlangsamen oder zu stoppen!
Von Herzen wünsche ich Ihnen alles Gute, viel Kraft und vor allem Vertrauen darin, dass Sie einen zutiefst sinnvollen und guten Weg gehen werden!

Nachtrag vom 18.6.09: Es ist leider so, dass Kundaliniprozesse immer dann besonders problematisch verlaufen, wenn der Betroffene die als nötig erkannten Lebensveränderungen nicht einleitet. Während so eines Prozesses gibt es nämlich Phasen, in denen einem bewusst wird, wo das alte Leben nicht mehr passt. Ändert man dann nicht und “flüchtet” stattdessen in Nichthandeln, Angst und das traumatische emotionale Ausleben der Situation, kann es sehr unangenehm werden. Auch ist wichtig in solchen Phasen, die Ausübung der Sexualität zu mäßigen bzw. am besten zunächst ganz einzustellen, damit die verschiedenen Energien nicht kollidieren und zur Symptomverschlimmerung führen!

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Spirituelle Krise - was kann ich tun für mich?

Guten Tag,
Ich habe keine Ahnung, wer in spirituellen Krisen helfen kann. Bis vor drei Wochen wusste ich nicht mal, dass ich in einer solchen stecke. Da war nur das Gefühl, dass etwas schief läuft und ich konnte mir nicht erklären wieso. Zudem hielt ich an allem Spirituellen fest, da ich glaubte, ich sei auf dem richtigen Weg, was weit gefehlt war.
Um es zu überspitzen: ich hatte das Gefühl wahnsinnig zu werden. Das Leben schien mir zu entgleiten. Immer öfter war ich erschöpft, ausgebrannt.
Nun habe ich vor drei Wochen alles beiseite gelegt. Zumindest die Dinge, die sich im Außen erstmal greif- und sichtbar machten. Bücher, Karten. Pendel, Räuchergefäße usw.
Vieles von dem ist aber auch in mir und Teil meines Lebens geworden, in Fleisch und Blut übergegangen. Und es wäre fatal, all das zu verdammen. Ich glaube schon, dass es vieles gibt, was wir nicht sehen. Und da sind ja noch die Dinge die ich fühle und sehe, hinter dem Sichtbaren.
Es macht sicher Sinn, wenn ich Ihnen kurz erzähle, wie ich hierher an diesen Punkt kam.
Angefangen hat es mit einer intuitiven Reise vor fünf Jahren. Dann kamen Channelings, Arbeit mit Symbolen, Lichtarbeit, Familienstellen (14tägig!!), Arbeit mit einem Kinesiologen, NLP, schamanische Reisen, Rituale, Runenarbeit, Erlernen von Pranaheilung, Karten legen, Trancereisen, und und und.
Selten habe ich geprüft, auf was ich mich einlasse. Umgeben war ich fast nur noch von Menschen, die sich auch auf diesem Weg befinden.
Jetzt bin ich allein. Geblieben sind die Stille und ich.
Der Druck, der auf mir liegt, ist immens. Ich habe eine kleine Tochter, bin allein erziehend ohne wirkliches soziales Umfeld. Bin - seitdem ich Mutter bin - arbeitslos und habe ohnehin Schwierigkeiten, einen „normalen“ Job auszuüben. Außerdem bin ich künstlerisch veranlagt, male und schreibe. Ich meldete beim Arbeitsamt an, dass ich in die Selbstständigkeit bzw. Freiberuflichkeit gehen möchte. Jetzt habe ich die Pistole auf der Brust. Das ist alles ziemlich verrückt. Ich kämpfe jeden Tag. Manche Tage sind gut, andere weniger gut.
Da ist der Wunsch, dieses Leben zu leben, anstatt an ihm vorbei zu gleiten. Und ich glaube, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich könnte eine Atempause gut gebrauchen, um zu reflektieren was geschehen ist, daraus zu lernen und bewusst den nächsten Schritt zu gehen. Ich wünsche mir Stabilität, Gelassenheit und inneren Frieden, und mal wieder eine entspannte Nacht oder zwei.
Mein Leben lang bis hier war ich auf der Suche, hatte das Gefühl im falschen Film zu sein und nicht hierher zu gehören. Die Suche hat mich an meine Grenzen gebracht und darüber hinaus. Ganz sicher ist das hier mein Leben, mein Film und ich würde gern das Drehbuch ändern.
Eine kostenaufwendige Rehabilitation kann ich mir nicht leisten, darum nehme ich Ihr Angebot wahr, dass die erste Beratung per E-Mail kostenlos ist.
Vielleicht haben Sie eine Idee, was ich für mich tun kann?

Antwort von Manuela Schindler:

Sie schildern mir eine klassische Situation, wie sie mir schon von vielen Menschen berichtet wurde, die sich auf den spirituellen Weg begeben und dabei vor allem die gängigen esoterischen Angebote angenommen haben. Sie haben nun eine Menge Erfahrungen gemacht, die Sie jetzt auswerten und reflektieren wollen, um in Ruhe Ihre nächsten Schritte zu planen.
Das begrüße ich sehr, denn Ihre Erkenntnisse wollen/sollen gründlich ausgewertet, verdaut, richtig interpretiert und integriert werden, damit ein neuer Lebensabschnitt für Sie beginnen kann, der sehr viel geerdeter und trotzdem spiritueller sein kann als der vorherige. Die Spiritualität will jetzt durch praktische Taten sichtbar, durch gelebtes Leben verwirklicht und in der Materie bewiesen werden.
Dass Sie jetzt so sehr unter Druck stehen sehe ich als Hilfe Ihres inneren Gottes, der Sie drängt, jetzt nicht zu schwächeln, sondern kraftvoll Ihr Leben zu bejahen, sich auf der Erde niederzulassen (sich auf sie einzulassen), Ihr Leben in die Hand zu nehmen und zu formen. Rückzug wäre jetzt zwar verlockend und scheint fast nötig durch möglichen Energiemangel, ist aber eher schädlich, da sie sonst die Ablösung von astralen Energien und die Neuausrichtung auf wirklich spirituelle Energien nicht schaffen würden.
Daher auch der Druck dieser Welt durch das Arbeitsamt und die lebensnotwendigen Verrichtungen.
Ihre Erschöpfung ist wahrscheinlich zumindest teilweise ein astraler Zustand, dem Sie nicht zuviel Gewicht geben sollten. Tun Sie, was getan werden muss. Suchen Sie die Verbindung zu Ihrem Höheren Selbst, zu Ihrem Seelenplan, haben Sie Vertrauen in Ihre geistige Führung und dann packen Sie an, was die Welt von Ihnen zu tun verlangt. Folgen Sie zunächst einfach den materiellen Erfordernissen, diese werden Ihnen dann den Weg weisen.
Die Energien, die Sie brauchen, sind in der Bearbeitung und Lösung der momentan vor Ihnen liegenden Aufgaben enthalten, darauf können Sie sich verlassen. Ansonsten bitten Sie innig Ihren inneren Gott, Ihnen beizustehen und die erforderliche Kraft zu geben. Sie werden dann alles erhalten, was Sie brauchen und nicht selbst beisteuern können. Und dann finden Sie heraus, sofern Zeit und die Umstände es erlauben, wie Sie Ihr Drehbuch gern umgeschrieben hätten.
Und dann schauen Sie, ob und wie Sie Ihre neuen Pläne schrittweise, im Einklang mit den spirituellen und materiellen Energien/Erfordernissen, umsetzen können.
Prinzipiell bin ich, genau wie Sie, der Meinung, dass Sie die richtigen Gedanken und Erkenntnisse haben und innerlich genau wissen, worum es jetzt geht und was zu tun ist, und somit also wirklich auf dem richtigen Weg sind!
Vielleicht finden Sie auf dieser Homepage noch einige Hinweise, die Ihnen ergänzend gefallen und hilfreich sein könnten? Ich denke da vor allem an die 
FRAGEN UND ANTWORTEN 1  und die Hinweise auf dieser Seite. Mehr geht nicht schriftlich, aber vielleicht reicht es ja schon fürs erste?

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Angst vor der spirituellen Lebensaufgabe

Wir haben uns vor einigen Jahren einmal persönlich kennen gelernt, und nun kam mir die Idee, dass Sie vielleicht helfen könnten. Ich habe seit nun fast 2 Jahren massiv Probleme mit meiner Gesundheit. Es lässt sich aber keine organische Ursache finden. Der Schwindel bleibt und, was am schlimmsten ist, der Druck auf den Ohren macht mich wahnsinnig.
Kurz nach unserer Sitzung damals habe ich die Sachen beiseite gelegt, weil ich einfach Angst bekommen habe (meine Angst geht auch in die Richtung, dass ich mich nicht richtig schützen kann vor fremden Einflüssen; habe manchmal das Gefühl "verrückt" zu werden, weil ich so merkwürdige Gedanken habe) und will seitdem eigentlich nichts mehr davon wissen. Sehen Sie möglicherweise einen Zusammenhang? Ist etwas schief gelaufen oder will ich etwas nicht "hören", gehe ich in die falsche Richtung? Ich bin an einem Punkt, wo ich den Druck und den Schwindel einfach akzeptiere.

Antwort von Manuela Schindler:

Ja, ich erinnere mich gut an Sie und auch an den Eindruck, den Sie hinterlassen haben, denn schon damals war deutlich sichtbar, dass Sie gar nicht wirklich offen waren für eine wirklich tiefgehende Sitzung, und daher alles eher sehr oberflächlich behandelt werden musste. Dass dieses Sie nicht wirklich (tiefinnerlich) befriedigt haben kann, habe ich seinerzeit mit großem Bedauern akzeptieren müssen.
Dass Sie nun diese massiven Probleme haben, bringe ich direkt mit dieser Haltung in Zusammenhang, denn schon damals war sichtbar, dass Sie (sich oder das, was Sie sind? - Ihre Andersartigkeit oder mediale Begabung und die damit verbundenen Lernaufgaben? Oder was sonst ?) vermeiden wollten. Daher denke ich, dass Sie sich Ihre Antwort selbst gegeben haben in Ihrer Anfrage.
Natürlich kann ich mir denken, wovor Sie Angst haben.  Aber das Bemeistern Ihrer Fähigkeiten bedeutet ja gerade zu lernen, die unerwünschten Gedanken und Beeinflussungen auszuschalten! Und nicht, sie zu verstärken. Es geht ja vielmehr darum, dass Sie die Chance einer Wahl erhalten zu entscheiden, was sich in Ihnen tut und was Sie wahrnehmen. Es wäre ja sonst vergleichsweise gerade so, als wenn Sie lieber weiter im Auto fahren ohne Führerschein (und ohne die Hände am Lenkrad) mit all den Risiken, statt lieber einen zu machen und damit sicherer und wissender Ihr Lebensfahrzeug zu steuern.
Ihre Angst ist bestimmt berechtigt, doch das Ausweichen davor, Ihre Macht über die Situation anzunehmen und Herr über diese Begabung und Symptome zu werden, wird diese nicht von Ihnen nehmen, sondern ihnen freien Lauf in Ihrem Leben lassen! Und davor Angst zu haben, wäre sogar richtig. Sie sollen wissen, dass ich Sie aber sehr gut verstehen kann! Besser, als Sie glauben.
Aber wenn man aus Angst einen wichtigen Teil seiner selbst unterdrückt, wird man immer mit einem großen Verlust leben müssen. Denn wie man so schön sagt: "Das Geschenk Gottes an uns sind wir selbst (mit all unseren Anlagen und den daraus resultierenden Herausforderungen), und unser Geschenk an Gott ist, uns gemäß dieser Anlagen zu entfalten, und dadurch Freude und Verbundenheit mit ihm und dem Leben erfahren zu dürfen".
Wenn man einen wichtigen Teil seiner selbst unterdrückt, verliert man Lebensfreude, Kraft, Energie und mehr. Dafür braucht man dann vielleicht keine Angst mehr zu haben, aber die Frage ist doch, ob man der Angst so viel Macht einräumen sollte, das eigene Leben dermaßen qualitativ mindern zu dürfen? Außerdem wird ja allgemein auch gesagt, dass die Angst sich, sofern man ihr an einer Stelle ausgewichen ist, ausbreitet und auch übergreift auf andere Lebensgebiete.
Somit erhält sie immer mehr Macht über immer mehr Bereiche des Lebens! Wenn man aber die Angst dazu benutzt, sich statt eines Ausweichens eher sehr gut zu informieren, sie also ernst nimmt und durch folgerichtiges Handeln zunehmend ausräumt, ist der Weg zur Befreiung schon bereitet. Und dann müssten auch Druck- und Schwindelsymptome deutlich abnehmen und sogar verschwinden, denn sie zeigen an, dass Sie sich in einer falschen, Ihnen nicht entsprechenden Schwingung aufhalten.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Liebe und viel Vertrauen in Ihre Geistführung, die schon für die richtigen Lernaufgaben sorgen und sich um Sie kümmern wird.

Nachtrag 2011: Es kann sein, dass sich diese Symptome zur Menière-Krankheit (Drehschwindel) entwickeln. Hier gilt der Ratschlag, sich um inneres Gleichgewicht zu bemühen, Stress abzubauen und ggf. Medikamente gegen Übelkeit bei sich zu tragen. Auf jeden Fall ist hier eine ärztliche Untersuchung (HNO) sinnvoll.
Man sagt, dass der Drehschwindel oft spontan abheilt, manchmal innerhalb von 5 Jahren, medikamentöse Hilfe gibt es nicht.

Nachtrag August 2013: An dieser Stelle möchte ich gern mein Taschenbuch “Abwehr - Schutz - Harmonisierung” empfehlen, da zu diesem Thema sehr tief auf die möglichen Symptome eingegangen wird.

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Medialität, erschreckende Visionen und Ich-Auflösung

Liebe Frau Schindler,
ich schreibe Ihnen, da ich im Rahmen meiner Diplomarbeit auf Ihre Seite gestoßen bin. Ich habe mir schon einige Ihrer Antworten auf Fragen angesehen, möchte Ihnen dennoch gerne persönlich schreiben, da mir dies wichtig erscheint.
 Seit dem 19 . Lebensjahr tauchen vor meinem inneren Auge verstärkt innere Bilder auf, die ich nie einordnen konnte und welche mir lange Rätsel aufgaben. Vornehmlich hatte ich Gefühle davon, dass mein Körper mir fremd ist, und auch sehr große Ängste deswegen. Ich hatte das ständige Gefühl, dass die Erde ganz dünn ist, dass ich auf einer Illusion laufe, und dass hinter all dieser Materie nichts existiert. Dies ging dann auch noch einher mit dem Gefühl, dass ein dunkler Raum, die große Leere etc., sich hinter allen Dingen verbirgt, und ich falle und es nichts zum Festhalten gibt.
Damals dachte ich lange, dass ich verrückt sei und begab mich auch selbst in Behandlung. Leider wurde aber alles nur noch schlimmer dadurch und die inneren Bilder wurden dadurch nicht anders. Oft sind es schreckliche Visionen, eben die, dass ich verschluckt werde oder gefressen ... von ganz dunklen, Furcht erregenden Wesen. Ich sehe, wie Sphären oder Felder durch meinen Körper gehen, und/oder ich in Verbindung stehe mit einem Baum, verknüpft durch eine Schwingung, o.ä.
Ich dachte wirklich ewig, ich habe einen absoluten Knall...;-) Oder, dass es Synästhesie ist...oder..oder....
Irgendwann konnte ich damit umgehen, doch dann - vor zwei Jahren - erfuhr ich eine nie geahnte Ichlosigkeit, die ich als Hölle empfand, da ich überhaupt keine Ahnung von so etwas hatte. Dies hielt ungefähr ein Jahr an, und auch da bin ich wieder in eine Psychotherapie gegangen.
Es wurde aber immer noch schlimmer. Ich hatte Gefühle davon, dass ich diese inneren gesehenen Dinge körperlich spüre, und dass ich mich auch körperlich anders fühlte. Einmal war es so schlimm, dass ich dachte, ich schwebe über dem Boden und bin jemand ganz anderes.
Mein Ichgefühl war ja eh weg ... und so hatte ich oft das Gefühl, mich so zu fühlen wie Menschen in meiner Umgebung, als ob ich laufe, spreche wie sie.
Diese Krise wurde ausgelöst dadurch, dass ich nach der Trennung einer wichtigen Beziehung allein im Ausland war. Ab einem bestimmten Zeitpunkt spürte ich eine Art Jemand oder einen Teil an meiner linken Seite, ich fühlte mich geteilt. Dieser Teil kam mir sehr dunkel und irgendwie feindlich gestimmt, aber auch traurig, vor. Ich habe zunächst, da ich psychologisch gebildet bin, gedacht, dies sei ein Teil von mir, der sich aufgrund von extremen Stress abgespalten hatte.
Nun, da ich inzwischen viel mehr weiß, ist Ruhe und Akzeptanz in mich gekommen. Seit der Zeit ohne "ICH" sind unendlicher Friede da und oft das Gefühl, Licht zu sein...oder eben zu leuchten, etc. Es ist auch so, dass ich vor meinem inneren Auge in Farben, Formen und Mustern sehe, wie es anderen geht, obwohl ich sie nicht kenne.
 Ich habe früher immer gedacht, dass ich eine große Phantasie habe oder verrückt sei. Nun, durch diesen Frieden, sind viele Ängste verschwunden. Nur ist es so, dass ich gerne wissen würde, was Sie als erfahrene Beraterin davon halten...
Meist ist es so, dass all dies nur durch mich läuft, aber oft auch ist es unangenehm.
Von der klinischen Seite bekam ich die Diagnose der „ängstlichen Persönlichkeit“, und dass ich sehr klar bin und reflektiert.
Es würde mir einfach ein Stück helfen zu erfahren, wieso ich diese Dinge sehe und warum sie auch oft so schrecklich sind. Ist das eine Art Medialität? (Mir wurde mal gesagt, ich wäre eine sehr alte Seele.)
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank

Antwort von Manuela Schindler:

mit großem Interesse habe ich Ihre Schilderungen gelesen und kann die Aussagen, dass Sie eine "alte Seele" sind und mediale Begabungen haben, unbedingt bestätigen. Viele Ihrer Beschreibungen sind mir auch selbst vertraut, oder aber sie begegnen mir regelmäßig in meiner Arbeit mit anderen Menschen.
Um jedoch ein genaues Statement zu Ihrer Situation abgeben zu können, müssten wir tatsächlich persönlich miteinander sprechen. Ihre Ausführungen sind extrem komplex und es gäbe durchaus einige Fragen, die ich Ihnen vertiefend stellen müsste. Ein E-Mail-Kontakt reicht dazu definitiv nicht aus.
Aber vielleicht kann ich Ihnen einige Tipps anbieten, die Ihnen in Ihrer Situation einige Wege zur Selbsthilfe eröffnen (sofern Sie diese nicht schon selbst kennen und praktizieren!), welche die Spannungen mindern können, wenn Sie wieder zwischen "Himmel und Hölle" hin- und herreisen:

1. Sie brauchen einen geistigen Ankerpunkt, damit Sie nicht so sehr in die Verlorenheit geraten. Dazu wäre es jetzt unbedingt sinnvoll, den Kontakt zu Ihrem inneren Gott/dem Höheren Selbst aufzunehmen, zu vertiefen und dauerhaft zu leben. Nur dieser Punkt Ihrer Wesenseinheit ist in der Lage, einen festen Halt in der Unendlichkeit und bei den sich wiederholenden Ich -Auflösungen anzubieten und das "Taumeln" durch die verschiedenen Bewusstseinszustände aufzuhalten. Auch kann vor allem das Höhere Selbst wirkungsvoll Fremdeinflüsse (Besetzer, Gedankenströme anderer Menschen, usw.) entfernen, die ansonsten zur langfristigen Belastung werden könnten, oder es wird Ihnen zumindest das erforderliche Wissen vermitteln, welches Sie brauchen, um selbst diesbezüglich tätig zu werden.

2. Sie brauchen einen materiellen Ankerpunkt. Nähren Sie weiterhin ein gut geerdetes, strukturiertes, praktisches und logisches persönliches Bewusstsein, damit diese Zustände Sie nicht "entwurzeln", sondern Ihnen dienen und Sie daraus spirituelle (und persönliche) Weiterentwicklung erfahren können. Dazu finden Sie auch auf meinen Seiten einige Hinweise (Erdungstipps).

3. Bleiben Sie im Frieden und im Vertrauen, lernen und erleben Sie, schauen und strukturieren Sie anschließend das Erlebte durch Ihren Verstand. Führen Sie Buch über diese Erlebnisse (sowohl über Himmel- als auch Höllenerfahrungen) und studieren Sie diese. Ganz interessiert, ganz sachlich. Es werden sich durch die Nachbearbeitung mit dem Verstand noch mehr wichtige Erkenntnisse für Sie ergeben, die das Erlebte - und Ihre Erfahrungen im Umgang damit - äußerst wertvoll werden lassen. Sie könnten dadurch anderen Menschen später gut helfen, die dann zu Ihnen geführt werden (weil Sie wirklich wissend helfen und beistehen können - sofern Sie darin einen Weg für sich sehen!!!). Ihnen kann garantiert nichts passieren, wenn Sie Punkt 1 und Punkt 2 als wichtige Ausgangsbasis voranstellen.

Mir scheint, dass die Integration und sinnvolle Verarbeitung/Aufarbeitung dieser Erfahrungen für Sie einen wichtigen Schlüssel darstellen, der Ihnen Ihre spirituelle Zukunft erschließen wird!
Mehr kann ich Ihnen auf diesem Weg leider nicht mitteilen, doch ich hoffe, dass es soweit ausreicht!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg mit Ihrer Diplomarbeit.

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Spirituelle Umbruchphase verunsichert sehr!

Hallo Frau Schindler!
Vor ein paar Tagen hatte ich Sie schon einmal in der Beratungsstelle angerufen und meine Situation geschildert. Ich war sehr froh, die telefonische Beratung erhalten zu haben. Sie haben gesagt, dass es zwischen 30 und 35 es sehr oft vorkommt, dass ein spiritueller Wendepunkt eintritt; das hat mich sehr beruhigt. Ich fühlte mich in dem Gespräch sehr verstanden. Danke.
Was mich im Moment noch beunruhigt, ist, dass der Augenbereich bei mir sehr offen ist und viel auf mich einströmt, am liebsten würde ich die ganze Zeit eine Sonnenbrille tragen; sehr oft habe ich Kopfweh und Spannungszustände.
Ich bin schnell mit den alltäglichen Dingen überlastet und kann mir in dem jetzigen Zustand auch nicht vorstellen eine "normale Arbeit" aufzunehmen, was das Arbeitsamt aber von mir verlangt. Am besten fühle ich mich in der Natur und mit ganz bestimmten Menschen.
Kann es vielleicht sein, dass ich  zu weit geöffnet bin?
Der Zustand ist ganz anders als alles, was ich bis jetzt kennen gelernt habe und es verunsichert mich so. Auf der anderen Seite spüre ich jetzt Schutz und Beistand aus der geistigen Welt und es passieren Dinge, die mich wissen lassen, dass ich geführt werde.
Ich merke auch, dass ich feiner und weicher werde.
Es ist alles ein großes Durcheinander, einerseits schmerzhaft, andererseits auch sehr schön.
Bei mir ist insgesamt der starke Wunsch da mich zu erden und mit meinen Erkenntnissen auf der Erde zu wirken; im Moment jedoch ist vor allem das Gefühl da, ziemlich weit weg zu sein, was mich sehr beunruhigt. Ich wäre sehr froh, wenn Sie mich per Email noch einmal beraten könnten.
Vielen Dank.

Antwort von Manuela Schindler:

Wenn Sie einfach nur Ihr Vertrauen behalten in den tieferen Sinn dieser Zeit, wird die geistige Führung (Ihr Höheres Selbst) Sie gut und sicher durch alle ungewöhnlichen Situationen geleiten können.
Haben Sie keine Angst, wissen Sie, dass ungewohnte Zustände eintreten können, die aber auch wieder abklingen werden, und behalten Sie immer im Kopf, was wir besprochen haben. Bleiben Sie ruhig und gelassen, zuversichtlich und positiv. Beten Sie, immer wenn Sie unsicher sind, um göttlichen Beistand!
Wie ich schon im Telefonat erwähnte, hilft jetzt Rücksichtnahme auf Ihren Zustand, und dem zu folgen, was Ihnen im Augenblick gut tut und Freude macht. Wenn Sie das Gefühl haben, sich erden zu müssen, so tun Sie es. Auf dieser Homepage finden Sie bei
"Fragen und Antworten 1" einige Tipps dazu. Ich bin sicher, dass Sie das Richtige tun werden, wenn Sie sich und Ihren inneren Impulsen nur vertrauen mögen.
Wenn die Welt jetzt gleichzeitig von Ihnen verlangt, dass Sie arbeiten sollen, so ist auch das Ihr Schutz, der Ihnen die richtige Hilfe geben soll.
Am besten suchen Sie sich eine Arbeit, die mit Helfen zu tun hat, nicht zu aufreibend ist und nicht zu laut. Natürlich ist jetzt auch wichtig, dass Sie sich nicht zu weit von der Welt zurückziehen, denn dann wäre der spätere Rückweg in das Leben sehr langwierig und mühsam! Eine gesunde Balance zu finden zwischen der Rücksichtnahme auf Ihren momentanen spirituellen Prozess und der Notwendigkeit zu überleben ist immer eine gute Sache, die zwar manchmal fast zu anstrengend, aber doch in ihrer Funktion an sich schon erdend und gesundheitserhaltend ist.
Sollte die geschilderte Augensituation nicht abklingen, sollten Sie zunächst einen Augenschaden beim Augenarzt ausschließen. Wenn das ausgeschlossen werden kann, beobachten Sie dieses Symptom ansonsten, notieren Sie Tage, an denen es besonders auffällig ist und schauen Sie, ob Sie an diesen Tagen vorher bestimmte Träume oder psychische Zustände gehabt haben. Solange keine Auffälligkeiten feststellbar sind, ist es auch kein wirkliches Problem. Sollten sich dort aber Zusammenhänge zeigen, wäre eine reguläre Sitzung bei einer Fachperson (z.B. auch bei mir) sinnvoll, um die Hintergründe aufzudecken.
Mehr geht tatsächlich nicht auf diesem Weg. Alles Weitere ginge nur noch in einer persönlichen Sitzung bei mir. (Preise siehe unter
Angebote)

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Nach intensiver spiritueller Entwicklung plötzlich massive Belästigung durch Geister

Sehr geehrte Frau Schindler,
vor einiger Zeit wurde ich auf Ihre sehr lehrreiche Phoenix-Netzwerkseite geführt und bin sehr dankbar, dass Sie in  Notfällen Hilfe und Unterstützung anbieten. Nun bitte ich Sie heute ganz herzlich um Ihren Rat.
Kurz zu mir:
Seit meiner Kindheit bin ich medial, mein drittes Auge hat sich nie verschlossen, zudem hatte ich 2 Nahtoderlebnisse. Ich möchte stets in Resonanz zur bedingungslosen Liebe sein, bin Vegetarierin und lebe ein ethisches Leben. (Es folgen Schilderungen zu Hellsichtigkeit und starken spirituellen Erfahrungen.)
Seit vielen Jahrzehnten stehe ich fest im Berufsleben als Krankenschwester. Ich machte nach dem letzten Nahtoderlebnis, vor einigen Jahren, eine Ausbildung zur Heilpraktikerin mit Spezialisierung auf Homöopathie und Bachblüten sowie Esoterische Astrologie. Ich lernte die Lehren Alice A. Baileys kennen und schätzen, und liebe den Sufismus und das mystische Christentum, gehöre jedoch keiner Religion an, sondern bezeichne mich eher als freigeistig interreligiös.
 Nun zu meinem Problem, zu dem ich einleitend noch beschreiben muss, dass wir vor einem Jahr in einen dörflichen Stadtteil gezogen sind. Ich nahm dort Geister wahr, die sehr böse auf die Menschen waren, die ihnen ihren Lebensraum genommen hatten. Ich bat die Geister um Frieden und um Verständnis, sie zeigten mir die Ursache ihres Unbills und gingen dann auf unsere Bitte ein und ließen uns in Frieden.
Nun ist es aber so, dass im ganzen Bezirk sehr viele Friedhöfe sind/waren und ich sehr oft Seelen wahrnehme, die sich nicht lösen können. Gehe ich durch die Parks spazieren, bin ich sehr oft umzingelt von solchen Seelen und bete dann die ganze Zeit um ihr Wohlergehen, dass sie den Weg ins Licht - zu Gott finden.
Seit drei Nächten nun werde ich im Halbschlaf von solchen Seelen belästigt, alle Gebete helfen leider auch nicht - auch das direkte Ansprechen mit der Bitte, mich in Ruhe zu lassen und die Energie von Gott zu schöpfen, mit den wartenden Engeln zu Gott zu gehen, halfen nicht...
Ich spüre, wie etwas in meinem Sonnenchakra (Solar-Plexus) andockt, und dann immer Energie herausgezogen wird. Ich sehe die Verstorbenen und der Grund ihrer Bindung wird mir gesagt. Heute Nacht war eine alte zyprische Frau da, die an einem Herzinfarkt verstorben war, welche man aber zuvor mit lebenserhaltenden Maßnahmen zu retten versuchte. Dieses Zurückholen u.a. ließ sie das Tor nicht finden.
Mein Problem ist, dass ich seit 3 Tagen morgens und am Tage sehr schwach bin, manchmal in den Knien richtig einsacke und das Gefühl habe, in diesem Fall ungeschützt zu sein, Energie zu verlieren, mein Sonnengeflecht fühlt sich ganz wund an - trotz tiefer Gebete -, und doch fange ich mich dank der starken Verbindung zu Gott schnell wieder.
Auch mein Lebenspartner zeigt Symptome. Seitdem wir hier wohnen habe ich stark zugenommen, ohne aber mehr zu essen.
Ich weiß, dass man diesen Wesen keine Aufmerksamkeit schenken sollte, denn Aufmerksamkeit ist auch Energie, doch will ich auch nicht verdrängen und alles bewusst bearbeiten.
Recht herzlichen Dank im Voraus für Ihren Rat.

Antwort von Manuela Schindler:

Vielen Dank für die freundlichen Worte und die sehr ausführlichen Schilderungen, die mir ermöglicht haben, sehr tief in Ihre Situation hineinzuschauen! Trotzdem aber wird diese schriftliche Beratung nur Fingerzeige geben können und zwangsläufig sehr begrenzt sein, was Sie bitte unbedingt berücksichtigen wollen.
Sie haben großes Potenzial und sehr starke positive geistige Fähigkeiten, die eingesetzt werden sollten. Den Verstorbenen ist deshalb auch erlaubt - trotz der Gebete und des göttlichen Segens -, Sie direkt zu kontakten, ja teilweise sogar zu belästigen, und damit leider auch Sie (und sogar Ihren Mann) zu schwächen.
Der Hinweis aus geistiger Sicht ist der, dass Ihr spirituelles Können benötigt wird und eingesetzt werden soll, um das Leid auf der Erde mindern und transformieren zu helfen. Wenn Sie die Schriften von Alice Bailey kennen, wissen Sie auch von dem Dienstweg und dem Weg des Boddhisattvas, der immer wieder inkarniert, um auf der Erde solange aktiv zu helfen, bis die letzte Seele erlöst ist. Nun behaupte ich zwar nicht, dass sie ein Boddhisattva sind, aber durchaus diese Richtung für Sie vorgesehen ist, und zwar auf sehr aktive Art und Weise.
Auf jeden Fall ist diese Situation ein Hilferuf an Sie, aktiver zu werden und dort zu helfen in der Schöpfung, wo Sie es wollen und am besten können. Und zwar unabhängig von jeglicher beruflicher Tätigkeit, selbst wenn diese - wie Sie schildern - mit Helfen und liebevoller Anteilnahme zu tun hat.
Bitte denken Sie unbedingt darüber nach! Und vielleicht hören diese unerwünschten Aktivitäten dann zunächst auf, um Ihnen eine Atempause zu verschaffen (und Ihnen den Raum zu bieten, in Ruhe einen Plan zu entwickeln). Falls sie nicht aufhören, und sich so die Dringlichkeit des Welt-Hilferufs an Sie zeigen will, können Sie durch das Handlauflegen auf das Sonnengeflecht zeitweilige Unterbrechungen oder Linderung bewirken (die aktive rechte Hand nehmen, dann "behandeln" sie es auch gleich mit heilsamen Energien).
Und wenn die Geister wieder bei Ihnen "anklopfen" und Hilfe brauchen, dann rufen Sie einfach aktiv höhere göttliche Kräfte an und erbitten eine geistige Hilfskraft/Engel, die diese Wesen abholen soll (manchmal brauchen sie einen Fürsprecher, warum weiß ich nicht!). Ansonsten schauen Sie tief in Ihr Inneres und erbitten Intuitionen und Hinweise/Führung, was Ihr Höheres Selbst jetzt genau will. Und setzen Sie dieses dann um, wird es Ihnen langfristig wieder besser gehen.
Weitere Hinweise finden Sie auf
Fragen- und Antworten 1 sowie auf dieser Seite, die Ihnen dann Erleichterung verschaffen können, wenn Sie auf Ihrem Dienstweg sind, und trotzdem oder gerade deshalb gelegentliche Beschwerden und Transformationssymptome auftreten.

 

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Harte Prüfungen für eine mediale Helferin

Seit meiner Kindheit bin ich medial begabt und nutze seit meinem 22.Lebensjahr diese Fähigkeiten um Menschen und auch Verstorbenen zu helfen. Diese Arbeit ist für mich sehr beglückend und ich weiß, dass sie eine meiner wichtigsten Aufgaben in diesem Leben ist. Mein Glaube an Gott ist das feste Fundament auf dem meine Arbeit steht.
Leider gehöre ich auch zu den zahlreichen Sensitiven, die eine sehr schmerzhafte Kindheit und Jugend hatten. Mir ist bewusst, dass viele schwierige Lebensphasen auch Initiationen waren. Nun bin ich mittlerweile 42 Jahre alt und ich komme weiterhin in meinem Leben nicht zur Ruhe. Details und ausführliche Beschreibungen möchte ich Ihnen hier ersparen. Bis jetzt konnte ich immer wieder auf die Beine kommen, was für mich und andere Menschen immer wieder verwunderlich ist. Nie habe ich meinen Humor verloren, auch meine Zähigkeit hat mir immer wieder geholfen.
Nun ist es aber so, dass die aktuellen Probleme (wirtschaftlicher und persönlicher Art) derartig schwer wiegen, dass meine Schultern dies endgültig nicht mehr tragen können oder wollen. Zwar habe ich schon wesentlich Schlimmeres in der Vergangenheit mitmachen müssen, aber diesmal fühle ich mich so schwach und ohnmächtig wie noch nie.
Die Ironie an der ganzen Geschichte ist, dass meine Begabung in dieser Krise erneut einen deutlichen Sprung gemacht hat, was mich in dieser Phase leider wütend und auch trotzig macht. Nur meine Liebe zu den Menschen und das Mitgefühl gibt mir die Kraft, weiterhin zu helfen. Bis jetzt habe ich immer alle Krisen mehr oder weniger geduldig ertragen.
Nun macht sich aber immer mehr eine Lebens - und Kampfesmüdigkeit breit, gleichzeitig befürchte ich, diesem Tal diesmal nicht mehr gewachsen zu sein. Ist es nicht wichtig, für diese Arbeit einen stabilen menschlichen Hintergrund zu haben?
Ich schimpfe in diesen Tagen oft mit Gott und sage ihm, dass er mich gefälligst jetzt auffangen und unterstützen soll, wenn er möchte, dass ich diese Arbeit weiterführen soll. Wie soll ich dienen können, wenn mir langsam immer mehr die Puste ausgeht? Vielleicht können Sie mir in diesem Fall einen hilfreichen Rat geben, ich wäre Ihnen sehr dankbar dafür.

Antwort von Manuela Schindler:

Sie wissen sicherlich, dass gerade die besten Berater am härtesten geprüft werden, damit sie stark und kraftvoll bleiben können auch in schwierigsten Zeiten für die Menschheit (Kriege, Umweltkrisen usw.), und somit eine wahre Hilfe für die geistige Welt sein können? Harmonie im Konflikt, Vertrauen in der Krise, Mut und Tatkraft in unmöglichen Situationen, sowie eine unerschütterliche Haltung von Glauben an die Sinnhaftigkeit der zu lernenden Lektionen könnten Ihnen die Kraft verleihen, alles in eine gute Richtung zu lenken.
Dass Ihre Begabungen zugenommen haben zeigt, dass Sie trotz aller extremen Belastungen bisher weitestgehend richtig gehandelt haben und vorgegangen sind. Also bleiben Sie am besten bei Humor und Positivität, schimpfen nicht mehr auf Gott sondern nehmen die Belastungsprüfung tapfer an, dann werden Sie am Ende einen Aufstieg erleben und der Sieger sein. Und dann können Sie Ihren Mitmenschen in einer ganz neuen Qualität beistehen, weil Ihre Kraft und Ihr Vertrauen dermaßen stark geworden sind, dass Sie dieses unmittelbar - mit jedem Wort und allein durch Ihre Gegenwart - abstrahlen werden. Und darum geht es gerade.
Dankbarkeit in kleinen Dingen kann helfen, die Krisen mit kleinen Lichtpunkten zu löchern und aufzuhellen. Mir hat das jedenfalls immer SEHR geholfen.
Nichtsdestotrotz verstehe ich Sie aber sehr gut und weiß aus eigener Erfahrung, dass man manchmal einfach nicht mehr zu können glaubt.
Existenzsorgen weisen meistens darauf hin, dass man sich selbst (oder andere, was in Ihrem Fall ja nicht zutrifft!) zu sehr ausbeutet! Am besten prüfen Sie das in aller Ruhe, und falls sich die Richtigkeit dieser Aussage herausstellt,  ändern Sie das. Versuchen Sie dann, besonders freundlich und liebevoll zu sich selbst zu sein. Gönnen Sie sich Pausen, ruhen Sie sich aus und sammeln Kraft. Und dann rappeln Sie sich wieder hoch und gehen kraftvoll weiter. Ein zunehmender Energiepegel führt in der Regel zur Abnahme von Geld- und Existenzsorgen.............


 

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Nebenwirkungen einer Meditation?

Liebe Manuela Schindler,
ich habe Ihre CD (nicht mehr erhältlich!) nun schon ziemlich lange (mehrere Jahre) und höre sie auch regelmäßig. Bis jetzt war an sich auch alles in Ordnung soweit und weiß auch, woran ich an mir arbeiten muss. Einmal ist es mir passiert, dass in der Nacht ein wahnsinnig helles Licht über mir war, was mir Angst machte, auch wenn ich wusste, dass es ein gutes Zeichen war. Vielleicht ist es auch eher die Ehrfurcht.
Aber, und das ist jetzt eigentlich mein Anliegen: neuerdings plagen mich nach dem Hören des Nachts schreckliche Alpträume. Ich hatte das erst so nicht im Zusammenhang gesehen, aber als es mir dann wieder passiert ist, war ich dann doch der Meinung, dass ich Ihnen davon erzählen sollte.
Woran kann das denn jetzt liegen? Ich kann mich an die Träume nicht erinnern, habe sie auch nicht aufgeschrieben. Ich weiß nur, dass ich aufwache und stocksteif im Bett liege und mich nicht mehr bewegen kann. Ich weiß nur, dass es Menschen gibt, die es nicht leiden können, dass ich mich in diesem Licht bewege und ans Tageslicht bringe, was sie lieber verborgen halten wollen. Aber ob das die gleichen Verursacher sind, weiß ich nicht.Wird es diese "Gegenbewegung" immer geben, oder geben sie irgendwann auf?

Antwort von Manuela Schindler:

Meine Empfehlung ist, dass Sie mit dem Hören zunächst aussetzen und warten, bis sich die Lage wieder beruhigt hat. Auch ist grundsätzlich empfehlenswert, die Übung so umzuarbeiten, dass Sie sie täglich, nach Bedarf und an jedem Ort, ohne Anleitung (CD) machen können.
Gegenkräfte treten immer dann auf, wenn man noch nicht fertig gestellte "Baustellen" hat. In Ihrem Fall geht es darum, Frieden mit der Mitwelt und den Mitmenschen zu schaffen, denn sonst kommen Sie nicht weiter. Auch soll das Ihnen zukommende Licht nicht dazu dienen, die Menschen zu entlarven oder evtl. anzuprangern, sondern sie zu verstehen, Mitgefühl zu entwickeln und ihnen liebevoll zu helfen.
Wenn Sie jedoch dieses Wissen benutzen sollten, um Leid, Spaltung, Distanz und Streit (vielleicht auch nur gedanklich) zu mehren, richtet es sich gegen Sie! Und hier sehe ich einen Zusammenhang. Arbeiten Sie an dem Thema "liebevolle Akzeptanz meiner Mitwelt und ihrer Probleme", dann müsste die Gegenkraft abnehmen.
Auch hilft es, Gutes zu tun, sich kraftvoll für gute Dinge einzusetzen und sie zu unterstützen, und Freude zu verbreiten. Das bringt hilfreiche Kräfte auf den Plan, denn Sie erhalten zurück, was Sie geben. Dann nimmt die Gegenkraft wieder ab und Sie können weiterkommen.
Falls es dort noch mehr gibt, wäre mindestens eine Telefonberatung angesagt!

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Mediale Begabung führte in illusionäre Gefilde

Hallo Frau Schindler
Mein Bruder bereitet uns seit längerem Probleme. Er hatte eine gute Arbeits-Stelle als Informatiker und verdiente dementsprechend gut. Er hat sich früh für Ufologie interessiert und sich danach, dies war vor ca. 7-8 Jahren, intensiv mit der Vedischen Philosophie beschäftigt. Er war auch einige Zeit im Tempel der Hare krishna's anzutreffen und zweimal in Indien. Vor ca. 5 Jahren hatte er dann eine deutsche Heilerin, wohl auf einer Esoterik-Messe, kennen gelernt.
Er kümmerte sich in dieser Zeit sehr um sie und half ihr im täglichen heilenden Geschäft. In dieser Zeit hat er seine sensitive Ader kultiviert. Vor ca. 4 Jahren hat er seinen Job (obwohl ihm die Heilerin davon abgeraten hat) aufgegeben und sich nur noch mit medialem und sensitivem Wissen auseinandergesetzt.
Zuerst erzählte er z.B. von Seelen, die bei Menschen mit gesundheitlichen Problemen kleben. Wir haben Ihn in vielen Fällen als Hellseher gesehen, weil er auch bei vielen Bekannten aus unserem Umkreis die Schmerzzonen beschreiben konnte, ohne jedoch auch diese Personen gesehen zu haben. Dies kann er auch jetzt noch. Er konnte z.B. die Beschwerden von meinem Kollegen, ohne ihn jemals gesehen zu haben, fühlen und mitteilen. Er sagt es sei als wenn man einen Mantel anzieht. Er fühlt innert Sekunden welche gesundheitlichen Beschwerden die betroffene Person hat.
Doch seit ca. 2 Jahren spricht er (für uns zumindest) sehr wirres Zeug. Meine Mutter sei z.B. ein Modul 0307. Im Jahre so und so wird FIAT den Automobil Markt erobern. Er sei in Kontakt mit dem Rabbi von Israel und mit dem Vatikan usw. Seit ca. 2 Jahren hat er auch zu dieser Heilerin keinen Kontakt mehr. In letzter Zeit kann auch er innert Sekunden von liebevoll auf aggressiv wechseln.
Meine Eltern wissen nicht, was sie machen sollen. Er hat kein Einkommen und wird von meinen Eltern vollkommen unterstützt. Auch zum Essen geht er meist zu meinen Eltern. Wir vermuten nun, dass er vielleicht doch schizophrene Züge zeigt und krank ist. Vielleicht weiß er aber doch mehr als wir alle?! Ich denke, er könnte auch den Menschen und Ärzten durch seine Fähigkeiten eventuell behilflich sein... doch dazu braucht er zuerst eine Ansprechperson, zu der er volles Vertrauen hat.
An wen kann ich mich sonst wenden? Psychiater? Wenn ja müsste es jemand sein, der die seelische und mediale sensitive Welt versteht und akzeptiert. Kennen Sie vielleicht jemanden in der Schweiz, der uns behilflich sein kann? Vielleicht können Sie mir helfen und uns mögliche Schritte aufzeigen.

Antwort von Manuela Schindler:

Es ist mir leider nicht möglich, in aller Ausführlichkeit auf die Symptome Ihres Bruders einzugehen , da er mich selbst nicht dazu ermächtigt hat. Allerdings werden Sie feststellen, dass Sie eine Menge Hinweise auf der Homepage finden können, die Ihrem Bruder eine konkrete Hilfe sein können. Dass er medial und sensitiv veranlagt ist, ist ganz sicher. Aber dass die Fähigkeiten an einer wichtigen Stelle abgedriftet sind in astrale Gefilde (Illusionen, Täuschungen, Verblendungen usw.) auch.
Vielleicht ist er ja empfänglich für die vielen Texte auf meiner Homepage und in der Lage, darauf eigenständig zu reagieren. Am besten kopieren Sie alles heraus und geben es ihm. Noch besser wäre, dass er selbst die Homepage besucht und eigene Eindrücke dazu gewinnt. Jedenfalls finden Sie eine Fülle an Hinweisen z.B. auch bei
"Fragen und Antworten1" die näher auf diese Thematik, der Ihr Bruder nun begegnet ist, eingehen und auch Auswege aufzeigen.
Wenn er gelernt hat, diese Phase und seine Begabung zu bemeistern und zurückzufinden zur Realität, sowie dann seine Kräfte im geregelten Modus wissend einzusetzen gelernt hat, hat er durchaus die Chance, zu einer besonders begabten Helferkraft zu werden.
Und notfalls, bevor die psychische Belastung für Ihren Bruder zu massiv wird, ist eine kurzzeitige Behandlung durch Fachärzte durchaus empfehlenswert, damit die Nerven nicht unnötig "durchbrennen", er zur Ruhe findet und so eine echte Chance erhält zur Bemeisterung seiner Begabung.
Aber er (und Sie) sollten sich nicht ausreden lassen, dass er diese Begabung wirklich hat! (Denn dann würde das andere Extrem eintreten und dieselbe Krankheit später wieder auftreten, diesmal aufgrund von Verleugnung und Verdrängung! Das ist ganz wichtig im Auge zu behalten!) Und nicht zuletzt: beten Sie! Bitten Sie um göttlichen Beistand für Ihre Familie und Ihren Bruder!

Nachtrag: ich kenne leider niemanden in der Schweiz, der in diesem Fall richtig wäre.

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